25 Tage
Dauer
8-12
Teilnehmer
Anforderung
ab 4.820 € (inkl. Flug)
Preis p.P.
auf Anfrage
Verlängerung
Er gilt als Zentrum des Kosmos, ist Quelle von vier großen Flüssen Asiens und Ziel unzähliger Pilger verschiedenster Religionen. Auf dieser Tibet-Kailash-Reise mit dem 3-tägigen Trekking als nur eines von vielen Höhepunkten, nähern wir uns an vom Jokhang in Lhasa, in welchem die bedeutendste Statue des Buddha Shakyamuni aufbewahrt. Auf dem "Friendship Highway" fahren wir westwärts, vorbei am malerischen Skorpion-See und übernachten am Fuße der gewaltigen Nordflanke des Mt. Everest. Bereits von den Ufern des Manasarovar-Sees erblicken wir den Kailash, den die Tibeter "Kang Rinpoche" - kostbarer Schneejuwel - nennen. Entlang des Sutlej reisen wir durch das Garuda-Tal und erkunden die Überbleibsel der einstigen Königreiche Guge und Shangshung. Im Anschluss begeben wir uns selbst - bestens akklimatisiert im letzten Drittel unserer Reise - auf Pilgerreise um den heiligen Kailash. Die gut zweiwöchige Gewöhnung an die Höhe und das Klima erhöhen für jeden Teilnehmer die Erfolgschancen beim Trekking! Hindus, Buddhisten, Jain und Bön - Anhänger dieser vier Religionen verehren ihn als Bindeglied zwischen Mensch und Kosmos und beschreiten den 51 Kilometer langen Rundweg, teils mehrfach. Es gibt unzählige andere Berge im Himalaya, die höher aufragen, aber keiner von ihnen kann sich hinsichtlich Form und Umgebung mit dem Kailash messen. Zu dem gewaltigen Naturmandala gehören darüber hinaus die vier großen Flüsse - Brahmaputra, Karnali, Sutlej und Indus - die in den vier Himmelsrichtungen vom Zentrumsberg Kailash abfließen und Millionen von Menschen mit Wasser versorgen. Kommen Sie mit auf eine der abwechslungsreichsten Touren im tibetischen Hochland!
  • kleine Gruppe & durchgängig deutschsprachige MOSKITO-Reiseleitung!
  • einheimische tibetische Begleitmannschaft
  • abseits der Hauptrouten: Sakya Kloster & Kyhunglung
  • 3-tägige Kailash-Kora & Manasarovar-See
  • Beginn der Kailash-Kora bestens akklimatisiert am 18. Tag – beste Erfolgschancen!
  • zahlreiche kleine Wanderungen zur Akklimatisierung
  • Panoramablick auf Kanchenjunga (8.586m), Makalu (8.463m), Lhotse (8.516m), Everest (8.848m), Cho Oyu (8.201m) & Shishapangma (8.013m)
  • Camping am See Peiku Tso; alte Königreiche Guge & Shangshung
  • Lhasa: Jokhang-Tempel, Potala-Palast, Drak Yerpa
  • heilige Städte Gyantse u. Shigatse
  • Mount Everest North Face vom Rongbuk-Kloster (5.150m)
04.09. - 28.09.2020 25 Tage 4.820 Euro 4 Buchungen und 5 Reservierungen
22.09. - 16.10.2020 25 Tage 4.820 Euro 3 Buchungen und 1 Reservierung
07.05. - 31.05.2021 25 Tage 4.820 Euro Saga-Dawa-Fest im Mai!, 5 Buchungen + 5 Reservierungen
04.06. - 28.06.2021 25 Tage 4.820 Euro 1 Buchung
09.07. - 02.08.2021 25 Tage 4.940 Euro
30.07. - 23.08.2021 25 Tage 4.940 Euro
03.09. - 27.09.2021 25 Tage 4.820 Euro 2 Buchungen + 4 Reservierungen
24.09. - 18.10.2021 25 Tage 4.820 Euro 2 Reservierungen
EZ-Zuschlag: 75 Euro (Zelt), 270 Euro (Hotels+Zelt, nicht Gasthäuser)
Eine Auswahl möglicher Guides:
  • Christian Hertel Firmengründer, Diplom-Kaufmann, Koordinator Fernreisen, Eventplanung, Reiseleiter China, Tibet, Indien, Sri Lanka
    “Chris” ist Firmengründer und vollblutiger Asienliebhaber. Er studierte in Hongkong, spricht Chinesisch und etwas Tibetisch. Seit 2003 bereist Chris die bunte Vielfalt Asiens, u.a. Tajikistan, Kirgistan, Usbekistan, Südkorea, China, Tibet, Sri Lanka, Thailand, Malaysia, Taiwan, Singapur, Philippinen, Indonesien, Indien, Kambodscha. Alle seine Erfahrungen und Kontakte vor Ort bringt er mit ein und gestaltet mit viel Liebe zum Detail wunderschöne Reisen für unsere Gäste. Gehen Sie mit ihm auf Tour in Asien und erkunden Sie Orte abseits der üblichen Pfade.
  • Dorothea Böhr Produktdesign & Kundenberatung, Reiseleitung China, Tibet & Taiwan
    Gebürtig aus Wiesbaden fühlt sich Doro seit einigen Jahren in Leipzig heimisch. Als studierte Sinologin durchquerte sie zahlreiche Regionen in China und reiste allein entlang der Seidenstraße bis ins zentralasiatische Usbekistan. Doro lebte zehn Monate in Chengdu, einem beliebten Ausgangspunkt für Überlandfahrten nach Tibet, studierte dort Sprache und Kultur und lernte auch die kulinarischen Besonderheiten schätzen. Für unsere Reisen nach China und Tibet ist sie Ihre kompetente Reiseleiterin.
  • Katharina Voigt Produktdesign Asien & Reiseleitung Himalaya
    Katharinas Herz gehört der Natur und der Meditation. Sie liebt die Vielfalt und Schönheit unseres Planeten, genießt gerne in Stille und Langsamkeit. Auf ihren Reisen nach Asien und bei langen Wanderungen durch ganz Europa ist sie immer wieder begeistert von dem Leben naturverbundener Menschen. Nach mehreren Auslandsaufenthalten in Asien ist sie vor einigen Jahren wieder in ihrer rheinischen Heimat gelandet. Als 20 Jahre lang praktizierende Buddhistin, ist Katharina tief in die Geschichte, Kultur und Religion der Himalaya-Völker eingetaucht. Sie liebt es, zu lernen und ihre Erfahrung und ihr Wissen immer wieder zu erweitern. In Deutschland arbeitet sie als Wildnis- und Achtsamkeitstrainerin. Menschen eine tiefe Verbindung zu sich selbst und zur Natur ermöglichen, ist in jedem Teil der Erde ihr Anliegen. Entdecken Sie mit ihr die geographischen und spirituellen Landschaften Tibets!
  • Lhotse Reiseleitung Tibet
    Sehr erfahren und umsichtig betreut Lhotse Sie als unsere Reisegäste in Tibet. Seit nun schon mehr als 15 Jahren ist es seine Passion. Mit ihm reisen Sie mit Muße zu faszinierenden Schauplätzen, welche den üblichen Tibet-Touristen verborgen bleiben. Lhotse lebt mit seiner Familie in Lhasa und spricht ein überraschend gutes Deutsch. Lassen Sie sich von ihm in die Kultur seiner Heimat verführen.
  • Matthias Lienert Reiseleitung Himalaya
    Sei es die Magie der hohen Berge oder die tiefe Spiritualität der Menschen – Matthias fasziniert das Umfeld des Himalaya und lässt unsere Reisegäste an seiner Begeisterung teilhaben. Hauptberuflich ist „Matze“ Notfallsanitäter und in seiner Freizeit begibt er sich auf Hochtouren und Eiskletterrouten in den Alpen. Fühlen Sie sich mit ihm bestens aufgehoben auf unseren Reisen aufs Dach der Welt, nach Tibet!
  • Quyen Dam Produktdesign & Reiseleitung Asien
    Quyen ist in Vietnam geboren, in Österreich aufgewachsen und lebte viele Jahre in Asien. Nachdem sie ein halbes Jahr die Anden auf dem Landweg durchquerte und ihre Yogalehrer-Ausbildung in Indien absolvierte, hat sie sich entschlossen, ihre restlichen Kopfstände in der Schweiz zu machen. Sie hat eine große Passion fürs Wandern, vor allem in fremde Länder, wo man noch dazu interessanten Kulturen, Sprachen und kulinarischen Begebenheiten ausgesetzt ist. Den tibetischen Kulturkreis hat sie auf Touren in Nepal, Bhutan und China kennen und lieben gelernt. Mit ihrer ausgesprochen herzlichen Art und Kenntnis verschiedener Sprachen (dazu zählen Englisch, Chinesisch, Spanisch, Französisch u.a.) bildet sie die Brücke zwischen unseren Reisegästen und den Einheimischen.
Wir beginnen unsere Tibet-Kailash-Reise mit leichten Aktivitäten in und um Lhasa zum eingewöhnen an das Klima auf dem tibetischen Hochplateau und unser späteres Trekking. Leichte Wanderungen nach Verlassen von Lhasa fügen sich an, bei denen wir uns allmählich in der Höhe steigern. Gut eingelaufenes und festes Trekkingschuhwerk ist empfehlenswert. Hier und da sind die Wege steinig, u.a. auch bei unserer dreitägigen Umrundung des Kailash. Hier gilt es den höchsten Punkt der Tour zu überschreiten, den 5.600m hohen Drölma La. Während der Tage außerhalb von Lhasa übernachten wir in Hotels, Gasthäusern sowie im Zelt an malerischen Orten. Insbesondere in Westtibet sind Unterkünfte und sanitäre Einrichtungen sehr einfach. Auf unseren Überlandfahrten legen wir teils größere Tagesetappen zurück, können jedoch durch beliebige Stopps unsere Sitzmuskulatur entspannen. Trekking- und Höhenerfahrung ist von Vorteil und empfehlenswert, aber keine Bedingung. Im Juli und August ist Monsunzeit, wobei insbesondere in Westtibet die Auswirkungen weniger zu spüren sind. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich in dieser Zeit wetterbedingte Änderungen vor Ort ergeben. >> generelle Erläuterungen zur Symbolik "Anforderung"
 

Feedback unserer Reisegäste:

Frank, Juni 2016 | "Die Dauer der Reise ist lang, aber angemessen. Auf keinen Fall kürzen und irgendwas weglassen, da die besuchten Regionen in Tibet so abwechslungsreich und interessant waren, das nichts verzichtbar ist. Sehr gute Akklimatisierung mit 4 Nächten in Lhasa und wenig Programm zu Beginn. Sehr freundliche, hilfsbereite, flexible und kompetente Begleitmannschaft einschließlich Reiseleiter. Renate, Juni 2019 | "Tashi Delek, mir ist es ein Herzensbedürfnis nochmals "Dankeschön" zu sagen. Die Reise war wunderschön - Tibet "wie es ist" von Lhasa über das tibetische Hochland bis zu den versunkenen Königreichen nahe der Grenze zu Ladakh durfte ich erleben und genießen. Mit viel Liebe zum Detail wurde Sehenswertes ausgewählt und uns nahe gebracht. Ein Potpourri für Körper, Seele und Geist Birgit & Achim, Juni 2019 | "Wir möchten uns nun nochmals auf diesem Weg für die tolle Reise durch Tibet bedanken. Mit seiner ruhigen und einfühlsamen Art hat uns Chris die unzähligen Buddha Statuen erklärt, uns behutsam herangeführt und neugierig auf diese Religion gemacht. Andy, September 2019 | "Diese Reise habe ich nun bereits zum zweiten Mal miterleben und genießen dürfen. Die Reise ist ausgezeichnet organisiert: Kultur, Religion, Natur und Akklimatisation alles im Einklang. Nichts kommt zu kurz, alles gut durchdacht. Das Team vor Ort hat alles im Griff. Auch wenn mal ein Stück von der Straße fehlt oder noch nicht fertig ist: Sie fanden auch diesem Mal wieder einen Weg. Vor allem aber Reiseleiterin Katharina Daniela und Rudi, August 2018 | "Wir haben wunderbare Tage in Tibet verbracht. Das lag sicherlich für uns persönlich an der kleinen Gruppe, die wir sehr genossen haben. Aber auch ganz besonders an der sehr guten Vorbereitung und Organisation durch Ihre Agentur. Keiner hatte Höhenprobleme, was ganz bestimmt auf die gute Akklimatisation zurückzuführen war, die sich durch die durchdachte Planung der Strecke ergeben hat. Uns hat auch die Zusammenstellung der Programmpunkte und die Länge der Strecken sehr gut gefallen. Wir waren sehr angetan von unserem so netten und fürsorglichen Begleiterteam. Anke & Klaus, Juli 2018 | "Wir haben alle Teile der Reise genossen und waren über die Vielfalt der Eindrücke erstaunt. Selbst haben wir keinen Bezug zum Buddhismus und keine Erfahrung in der Meditation. Das Land mit Landschaft und Leuten und der bestehenden oder auch verlorenen Kultur interessiert uns aber sehr. Dies haben wir jeden Tag gefunden Richard, August 2017 | "Der Aufbau und die gesamte Struktur der Reise ist von MOSKITO sehr gut durchdacht und geplant. Es beginnt mit dem Aufenthalt in Lhasa, bei dem man sich durchaus etwas an die Höhenlage und das Klima gewöhnen kann.
1. Tag
Direktflug nach Chengdu

Von Frankfurt nutzen wir den direkten Flug nach Chengdu. Gern buchen wir für Sie den Zug oder Flug zum Flug hinzu. Geben Sie uns einfach einen Hinweis mit Ihrer Anmeldung.

2. Tag
Flug über das Hochplateau nach Lhasa (3.600m), Pilgerrunde auf dem Barkhor

Nach Ankunft früh morgens in Chengdu fliegen wir mit unserer Tibet-Einreiseerlaubnis gemeinsam über das tibetische Hochplateau und landen auf dem Dach der Welt. Schon während der Fahrt vom Flughafen nach Lhasa werden wir von der faszinierenden Landschaft des Yarlung-Tales verwöhnt. Hier, wo die Wiege der tibetischen Kultur zu finden ist, überqueren wir zum ersten aber gewiss nicht zum letzten Mal auf unserer Reise den Brahmaputra. Schon an dieser Stelle spannt sich der Bogen zum heiligen Berg Kailash, von dem der Yarlung Tsangpo, wie ihn die Tibeter nennen, entspringt. Weiter östlich fließt er in Richtung Indien und versorgt Millionen von Menschen mit Wasser. Wir erreichen das auf 3.600m Höhe gelegene Lhasa am Nachmittag und beziehen unser Hotel inmitten der Altstadt. Trotz des immer stärker werdenden chinesischen Einflusses hat es die „Stadt der Götter“ bis heute geschafft, viel von ihrem Charme und ihrer Spiritualität zu bewahren. Einen ersten Eindruck davon bekommen wir gleich bei der Pilgerwanderung um den Jokhang-Tempel, dem heiligsten Bauwerk der Tibeter! Im Uhrzeigersinn umrunden wir das Kloster entlang der sogenannten Barkhor-Straße und erleben dabei die tibetischen Gläubigen in ihrer tiefsten Spiritualität. Ihr Reiseleiter wird Ihnen erste Erläuterungen zur Kultur und zum Glauben der Tibeter geben. Gemeinsam mit ihm gelangen Sie an Orte, an denen man allein wohl vorbei laufen würde. Im Anschluss an unseren Rundgang kehren wir gemütlich ein und speisen in einem tibetischen Restaurant. Probieren Sie z.B. leckere Momos (Teigtaschen) oder Thenthuk (kräftige Suppe mit Nudeln, Gemüse und Yakfleisch). Ü: 3* Hotel (-/-/A)

3. Tag
Lhasa, Jokhang-Tempel

Zu Fuß begeben wir uns durch die engen Gassen zurück zum Barkhor und beobachten die zahlreichen Pilger bei ihren Ritualen. Viele von ihnen kommen von ganz weit her, haben etliche Kilometer zurückgelegt und – sofern auf traditionelle Weise ausgeführt – durch unzählige Niederwerfungen das Leid der Lebewesen auf sich genommen. Ihr erster Anlaufpunkt nach Ankunft in Lhasa ist auch unser Ziel. Es ist der Jokhang, in dem die heiligste Buddha-Statue der Tibeter aufbewahrt wird! Mit unserem tibetischen Guide werfen wir einen Blick hinter die Fassaden in das Innere dieses Sakralbaues und erfahren so mehr über den buddhistischen Glauben. Der Duft von Yakbutter, der Klang von vor sich hingemurmelten Mantras und die Masse an Gläubigen sorgen zusammen für ein unvergessliches erstes Tibeterlebnis! Am Nachmittag haben Sie Freizeit und können z.B. durch Lhasas Altstadt schlendern. Lassen Sie es jedoch lieber etwas ruhiger angehen. Denn immerhin befinden wir uns auf 3.600m Höhe über dem Meeresspiegel! Ü: 3* Hotel (F/M/-)

4. Tag
Lhasa, Potala Palast

Hoffentlich hat sich schon jeder an die dünne Luft gewöhnt. Heute machen wir uns nämlich auf zu einem der großen Architekturwunder dieser Welt, dem Potala-Palast, in dem es nicht wenige Stufen zu bewältigen gibt. Die burgähnliche Anlage auf dem Marpo Ri – dem roten Berg – ist bereits von außen sehr imposant und thront als Wahrzeichen über der Stadt! Wir betreten den Palast gemeinsam mit unserem Guide, der versuchen wird, ein wenig mehr des komplexen tibetischen Gedankengutes für uns begreifbar zu machen. Prunkvolle Mandalas, wunderschöne Wandmalereien und zahlreiche buddhistische Heiligtümer gilt es zu bestaunen. Auch wenn die ehemalige Residenz der Dalai Lamas (Nummer 5 bis 14) viele Besucher außerhalb Tibets anzieht, ist es immer noch ein heiliger Ort der Einheimischen. Wir verlassen den Potala, laufen noch ein wenig entlang des angrenzenden Pilgerweges und können die Gläubigen beim Drehen der Gebetsmühlen beobachten, oder auch selbst probieren – natürlich stets im Uhrzeigersinn! Unser Weg führt uns in einen Park direkt hinter dem Potala, wo wir umgeben von zahlreichen Einheimischen in einem tibetischen Teehaus ausruhen und Mittagessen. Nachmittag Freizeit. Ü: 3* Hotel (F/M/-)

5. Tag
Lhasa, Drak Yerpa

Heute machen wir einen Ausflug östlich von Lhasa zum Kloster Drak Yerpa. Anders als Ganden und Sera wird es nur von wenigen Touristen besucht und bietet uns eine ruhige Abwechslung zur quirligen Stadt. In friedvoller Kulisse folgen wir den Einheimischen und besuchen kleine Höhlen, in denen bedeutende Persönlichkeiten des tibetischen Buddhismus viele Jahre meditiert haben. Bei diesem Ausflug erfährt unser Körper tagsüber einen neuen Höhenreiz (etwa 4.400m), wobei wir am Abend ein letztes Mal im für tibetische Verhältnisse „tiefen“ Lhasa zu Bett gehen. Fahrtzeit: ca. 2h, Gehzeit: ca. 2h, ↑ 200 Hm ↓ 200 Hm, Ü: 3* Hotel (F/M/-)

6. Tag
Malerischer Yamdrok-Tso (Skorpion-See), Kumbum in Gyantse

Heute geht es zeitig los, auf dem „Friendship Highway“ fahren wir von Lhasa nach Shigatse, dem Sitz des Panchen Lamas. Auf dem Weg dorthin passieren wir zunächst den Khamba La-Pass (4.794m) und blicken hinunter zum malerischen Yamdrok-Tso (Skorpion-See). Wunderschön ist es, an dessen Ufer entlang zu wandern, wofür wir ausreichend Zeit haben. Der Karo La, der zweite Pass und mit knapp über 5000 Metern höchste Punkt des heutigen Tages öffnet uns den Weg zur einst drittgrößten Stadt Tibets, Gyantse. Während die über der Stadt thronende Festung heutzutage kaum mehr eine Rolle spielt und hauptsächlich historische Bedeutung hat (Kampf der Einheimischen gegen eine zahlenmäßig weit überlegene britische Armee), herrscht im Pelkhor-Kloster reges Kommen und Gehen. Die während der Kulturrevolution schwer beschädigte Anlage ist berühmt für sein Kumbum, dem größten Chörten Tibets. Mit jedem weiteren erklommenen Stockwerk dieser wunderschönen Stupa soll man der Erleuchtung einen Schritt näher kommen, probieren Sie es aus! Weiterfahrt durch ein sehr fruchtbares und geschickt bewässertes Tal, in dem wir den Bauern beim Ackerbau zuschauen können. Hotelübernachtung. Fahrtzeit: ca. 6-7h, Ü: 3* Hotel (F/M/-)

7. Tag
Shigatse, Tashilhunpo-Kloster & traumhaftes Himalaya-Panorama!

Das Highlight der höchstgelegenen Stadt Chinas ist zweifelsohne das Tashilhunpo Kloster. Der traditionelle Sitz des Panchen Lamas beherbergt zahlreiche Hallen gefüllt mit Statuen, Wandmalereien und anderen Meisterstücken buddhistischer Kunst, die nur darauf warten von uns erkundet zu werden. Nun machen wir uns auf den Weg ins Everestgebiet. Zunächst passieren wir den 5.248m hohen Gyatso La und wenig später verlassen wir den „Friendship Highway“ und schrauben uns hinauf zum Pang La. Von dort bieten sich fantastische Blicke auf das vor uns liegende Himalaya-Massiv. Wohl einmalig ist der Panoramablick auf 6 der 14 Achttausender Berge unserer Erde. Kanchenjunga (8.586m), Makalu (8.463m), Lhotse (8.516m), Everest (8.848m), Cho Oyu (8.201m) und Shishapangma (8.013m) reihen sich von Ost nach West aneinander. Warm eingepackt und die Kamera in der Hand können Sie sich von Ihrem Reiseleiter die besten Plätze zeigen lassen, um dieses imposante Panorama fotografisch festzuhalten. Spektakulär geht es weiter auf unserer Fahrt hinunter nach Tashi Dzom/Peruche (4.080m). Fahrtzeit: ca. 5h, Gehzeit: ca. 1h, ↑ 150 Hm ↓ 150 Hm, Übernachtung in Tashi Dzom in einem einfachen Gasthaus mit Waschgelegenheit im Innenhof. (F/M/-)

8. Tag
„Everest North Face“, Rongbuk-Kloster

Nach einem tibetischen Frühstück in unserer gemütlichen Gaststube beladen wir unser Fahrzeug und brechen auf zur Nordflanke des Everest, des höchsten Berges unseres Planeten. Vom Rongbuk-Kloster ist dieser bereits sichtbar (Klosterbesuch optional). Die Nacht verbringen wir in einem stationären Gemeinschaftszelt mit Betten, in einem großen Camp in der Nähe des Klosters (5.000m). Am warmen Ofen können wir abends unsere Reiseabenteuer austauschen. Hinweis: Es besteht die Möglichkeit bei Höhenunverträglichkeit für geringe Mehrkosten auch wieder in Tashi Dzom zu übernachten. Fahrtzeit: ca. 1h (F/M/A)

9. Tag
Die Mutter des Universums

Pünktlich zum Sonnenaufgang verlassen wir unser Zelt, blicken auf die Nordflanke des „Qomolongma“ (8.848m), wie ihn die Einheimischen nennen, und haben ausgiebig Zeit ihn in allen Lichtverhältnissen zu bestaunen. Nachdem wir sicherlich ein geeignetes Wetterfenster für die Sicht auf den höchsten Berg der Erde abgepasst haben, verabschieden wir uns von der berühmten „North Face“ und fahren weiter nach Tingri. Von hier bieten sich noch einmal fantastische Fernblicke auf Everest, Cho Oyu und weitere Schneeberge. Fahrtzeit: ca. 3h, Übernachtung in einem einfachen Hotel/Gasthaus mit Waschgelegenheiten im Innenhof. (F/M/A)

10. Tag
Fahrt zum Peiku Tso nahe Shishapangma (8.013m)

Nach ungefähr 90 Kilometern westwärts verlassen wir den Friendship Highway und befahren einsame Pfade einer einzigartigen Hochgebirgslandschaft. Im Süden ragen die weißen Riesen des nepalesischen Langtang Himals auf. Schon bald zeigt sich auch der Shishapangma, der mit seinen 8.013 Metern der einzigste ausschließlich in Tibet befindliche 8.000er ist. Unser heutiges Tagesziel ist der Peiku Tso, ein See mit vorzüglichem Panorama auf die umliegenden Berge. Wir bauen unsere Zelte auf und richten uns gemütlich ein. Mit Sicherheit haben wir noch freie Zeit, um die Umgebung zu erkunden. Fahrtzeit: ca. 2h, Ü: Zelt (F/M/A)

11. Tag
Weiterfahrt über das tibetische Hochland, Sanddünen von Paryang

Unser Weg führt uns weiter über das tibetische Hochland, welches eine erstaunlich vielfältige Tierwelt zu bieten hat. Vielleicht erspähen Sie neben Yaks und Schafen auch Antilopen, Füchse oder Schwarzhalskraniche. Bereichert mit diesen Eindrücken verabschieden wir uns von dieser Naturkulisse und setzen unsere Reise nach Westtibet fort. Eine ganze Weile begleitet uns linker Hand noch der Yarlung-Fluss (Brahmaputra), dessen Quelle nur unweit von unserer Route zu finden ist. Bei Paryang suchen wir uns einen geeigneten Ort für unser Nachtlager. Grasende Yaks, saftig grüne Wiesen, breite Sanddünen und Schneegipfel des nepalesischen Himalaya im Hintergrund bilden eine unglaublich schöne Kulisse. Fahrtzeit: ca. 7h, Ü: Zelt (F/-/A)

12. Tag
Ankunft am Manasarovar-See, heilige Gurla Mandata (7.694m)

Wir befinden uns in einer der schönsten Landschaftsregionen Tibets, haben heute zum ersten Mal Blickkontakt zum heiligen Kailash und erreichen den Manasarovar-See am Fuße der Gurla Mandata (7.694). Der Manasarovar hat die Form einer Sonne und gehört gemeinsam mit dem benachbarten halbmondförmigen Raksastal zu dem großen Naturmandala, in dessen Zentrum sich der Kailash befindet. Übrigens ist der Manasarovar der höchst gelegene Süßwassersee der Welt (4.560m). Während unser Koch die ersten Vorbereitungen für das Abendbrot trifft, können wir noch den einen oder anderen interessanten Ort am See besuchen. Einst gab es rund um den Manasarovar 8 buddhistische Klöster, von denen 6 wieder aufgebaut wurden. Lohnenswerte Blicke hinüber zum Kang Rinpoche, wie die Tibeter den Kailash bezeichnen, bietet der Aufstieg zur Chiu Gompa, nur unweit von unserem Camp entfernt. Lassen Sie sich treiben, aber verpassen Sie auf keinen Fall das leckere Abendessen im Gemeinschaftszelt. Für müde und verspannte Muskeln bietet sich unterhalb der Chiu Gompa die Möglichkeit, das Wasser der hiesigen heißen Quellen für ein wohltuendes Bad zu nutzen (optional). Fahrtzeit: ca. 6h, Ü: Zelt (F/-/A)

13. Tag
Tirthapuri, Sutlej-Fluss und Ankunft im mystischen Garuda-Tal

Unser Weg führt uns weiter westwärts, zunächst auf der Hauptroute, die wir aber schon bald verlassen und uns zum Sutlej begeben, dem westlichen Fluss des großen Naturmandalas. Wir erreichen Thirtapuri (4.330m), dem Eingang in das sagenumwobene Garuda-Tal. Für tibetische Pilger ist dieser Ort nicht weniger bedeutend als der Kailash selbst, befindet sich doch hier ein weiterer Meditationsort des indischen Guru Rinpoche und seiner Gefährtin Yeshe Tsogyel. Wir erkunden zu Fuß die heiligen Stätten und begeben uns anschließend tiefer hinein ins Garudatal. Nur unweit entfernt von Tirthapuri befindet sich das alte Bön-Kloster Gurugyam. Wunderschön gelegen und in den 80er Jahren wieder aufgebaut statten wir diesem einen Besuch ab, wobei wir uns diesmal Respekt zollend gegen den Uhrzeiger bewegen. Wir fahren noch ein Stück weiter entlang des Sutlej und erreichen schließlich Kyhunglung. Zwei Zeltnächte verbringen wir an diesem abgelegenen und unglaublich spannenden Ort. Fahrtzeit: ca. 3-4h, Gehzeit: ca. 1,5h, ↑ 50 Hm ↓ 50 Hm, Ü: Zelt (F/M/A)

14. Tag
Das Sagen umwobene Königreich Shangshung

Ruinen von riesigen Chörten markieren den Eingang zu unserem heutigen Schauplatz. Die buddhistischen Höhlen in dem beeindruckenden Canyon machen diesen Ort zu einem der interessantesten in Westtibet. Laut Aussagen bekannter Forscher soll Kyhunglung die Hauptstadt des einstigen über 2.000 Jahre alten Shangshung-Königreiches gewesen sein. Es breitete sich aus von Nordchina bis Pakistan, vom heutigen Ladakh bis nach Lhasa. In Khyunglung gibt es auch ein neueres Dorf, wobei die Entwicklung wie wir sie aus Zentraltibet kennen hier noch nicht Einkehr gefunden hat. Wir erleben hier eine noch sehr ursprüngliche Lebensweise in großer Abhängigkeit von der Feldarbeit und Viehzucht. Die Bewohner folgen noch dem uralten shamanistischen Bön-Glauben, der selben Religion wie ihre Vorfahren des Shangshung-Königreiches. Der ganze Tag steht uns zur Erkundung der Ruinen zur Verfügung. Genießen Sie Freizeit für eigene Erkundungen oder zum Vervollständigen Ihres Reisetagebuches. Unser Camp bietet dafür eine optimale Umgebung. Gehzeit: ca. 3h, ↑ 150 Hm ↓ 150 Hm, Ü: Zelt (F/M/A)

15. Tag
Atemberaubende Landschaften des Sutlej-Canyons und des indischen Himalaya, Fahrt nach Tsaparang

Eine spektakuläre Fahrt liegt vor uns. Wieder zurück auf der Hauptroute begeben wir uns zu den wohl schönsten Aussichtspunkten des gesamten Sutlej-Canyons. Über Millionen von Jahren wurden hier durch die Kraft des Windes und Wassers surreale Landschaften geschliffen. Am Horizont ragen die Bergmassive des indischen Himalayas empor. Die heilige Nanda Devi (7.816m) sowie der markante Gipfel des Kamet sind bei klarem Wetter gut sichtbar. Am späten Nachmittag erreichen wir Tsaparang im einstigen Guge-Königreich. Rest des Tages Freizeit. Zwei Übernachtungen im Gasthaus (Mehrbettzimmer und Duschmöglichkeit) bei einer befreundeten tibetischen Familie, Fahrtzeit: ca. 6-7h (F/M/A)

16. Tag
Naturwunder & Ruinen im Königreich Guge

Eingebettet in einer einzigartigen Schluchtenlandschaft begeben wir uns heute zu den über 900 Jahre alten Ruinen des versunkenen Königreiches Guge. In der einstigen Hauptstadt gehen wir auf Spurensuche nach Überbleibseln der alten Hochkultur. Verschiedene Tempel, Überreste von Festungsmauern sowie des einstigen Sommerpalastes sind ebenso imposant wie vereinzelte zum Teil noch gut erhaltene Wandmalereien. Letztere zählen zu den filigransten und schönsten Exemplaren buddhistischer Ikonenmalerei. Von dieser beeindruckenden Festung führt uns eine kleine leichte Wanderung durch eine Schlucht zurück zu unserem Gasthaus. Gehzeit: ca. 4h, ↑ 300 Hm ↓ 300 Hm, Ü: Gasthaus wie am Vortag (F/M/-)

17. Tag
vom Königreich Guge nach Darchen (4.620m)

Wir brechen auf und fahren nun wieder ostwärts, nach Darchen, dem Ausgangsort für unsere Kailash-Kora. Am Abend besprechen wir gemeinsam das Trekking der folgenden drei Tage. Übernachtung in einem einfachen Gasthaus (Duschmöglichkeit extern und optional). Fahrtzeit: ca. 6-7h (F/M/A)

18. Tag
Kailash-Kora: Trekking zum Diraphuk Kloster

Wir stehen zeitig auf und reihen uns ein in den Pilgerstrom von Gläubigen verschiedener Religionen. Hindus, Buddhisten, Jain und Bön verehren den Kailash, wobei nur letztere dies entgegen des Uhrzeigersinns vollführen. Der heutige Abschnitt beginnt am Mani Lakhang in Darchen und führt uns westwärts durch das Tal des Götterflusses, zunächst durch liebliche Landschaft. Vorbei an zahlreichen Chörten und Mani-Steinen laufen wir über eine weite Grasfläche zum Tarpoche. Es ist der berühmte Fahnenmast, der einmal im Jahr zum Saga Dawa-Fest neu errichtet wird. Dabei gedenkt man der Geburt, Erleuchtung und dem Eingehen ins Nirvana von Buddha Sakyamuni. Wir umkreisen diesen heiligen Ort, den Kailash wunderschön im Blickfeld, und setzen unseren Weg fort. Dieser führt uns in eine Respekt einflößende Schlucht mit steil aufragenden Wänden und vereinzelten Wasserfällen. Es ist das Reich des Amithaba-Buddhas, der, so glauben die Tibeter, über das „westliche Paradies“ herrscht. Etwas später erreichen wir das rekonstruierte Chuku-Kloster, das auf einem steilen Berghang emporragt und ein lohnenswerter Abstecher ist, nicht nur für die gläubigen Pilger. Zuvor noch verdeckt, können wir von hier oben wieder Blickkontakt zum kostbaren Schneejuwel aufnehmen. Das heutige Ziel ist unser Lager nahe dem Diraphuk-Kloster. Wir erreichen es nach 7-8 Stunden und genießen von dort einen unglaublich faszinierenden Blick auf die majestätische Nordwand des Kailash. Wie durch ein Wunder zeigt sich der nördliche Aspekt des Mandala und verschlägt einem den Atem. Übernachtung in einem sehr einfachen Gasthaus auf knapp über 5.000m Höhe (Mehrbettzimmer, keine Duschmöglichkeit, Toiletten extern). Gehzeit: ca. 7-9h, ↑ 450 Hm ↓ 100 Hm, 20km (F/M/A)

19. Tag
Kailash-Kora: Trekking zum Zutrulphuk-Kloster via Dölma La-Pass (5.636m)

Prächtig angestrahlt wird die Nordwand bei Sonnenaufgang – ein Anblick, welcher gewiss für die Qualen des zeitigen Aufstehens aus dem molligwarmen Schlafsack entschädigt. Gestärkt vom Frühstück schwingen wir unser Tagesgepäck auf den Rücken und brechen auf zur bedeutendsten und auch längsten Etappe der Kailash-Umrundung. Den Berg stets zu unserer Rechten beginnen wir den Aufstieg zum Pass. Auf halbem Weg passieren wir Shiva Tsal (Leichenacker). Die Gläubigen werfen sich hier zu Boden, um sich ihren Sünden bewusst zu werden und symbolisch zu sterben. Die Luft wird dünner und der harte steile letzte Aufstieg liegt vor uns. Für die Gläubigen ist dies das Bardo (tibet.) – der Zustand zwischen Tod und Wiedergeburt. Letztere erfahren Sie beim Überschreiten des Passes auf 5.636m Höhe. Die Göttin Dölma hilft ihnen dabei und – befreit von allen vorherigen Sünden – beginnt nun ein neues Leben. Yakhörner, Steintürme und Gebetsfahnen zieren den heiligen Ort. Die Pilger opfern der Göttin Dölma, u.a. schmieren sie Butter auf den mächtigen Fels, in dem ihre Retterin verborgen sein soll. Kurz hinter dem Pass, im smaragdgrünen Gaurikund (See des Mitleids), nehmen indische Pilger ein reinigendes Bad. Über einen mäßig steilen, aber guten Pfad steigen wir hinab in eine Landschaft paradiesischer Schönheit. Mit der Kraft des Aufstieges und der Passüberquerung durchwandern wir das Tal, welches die Tibeter mit dem großen Yogi Milarepa verbinden. Nur ihm gelang es bisher den Kailash zu besteigen, als er von einem mächtigen Bön-Magier zum Wettstreit herausgefordert wurde. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen am Abend gern auch die ausführliche Geschichte. Doch zunächst gilt es noch bis zum Zutrulphuk-Kloster zu wandern, in dessen Gemächern sich eine Meditationshöhle des besagten Milarepa befindet. Übrigens kennt ihn in Tibet jedes Kind – hat er doch durch zahlreiche Lieder und Gedichte auf anschauliche Weise die buddhistische Kultur und Philosophie weitergetragen. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus auf 4.790m (Mehrbettzimmer, keine Duschmöglichkeit, Toiletten extern). Gehzeit: ca. 9-10h, ↑ 720 Hm ↓ 880 Hm, 22km (F/M/A)

20. Tag
Kailash-Kora: letzte Trekkingetappe

Heute gilt es die Umrundung des Kailash zu vollenden. Eine gemütliche Halbtagestour liegt vor uns, leicht abfallend mit kleinen Flussquerungen in einem märchenhaften Canyon. Wir kehren zurück in die Barkha-Ebene, können schon bald die Gurla Mandata sowie als dunkelblaue Streifen die beiden Seen Raksastal und Manasarovar erspähen und erreichen Darchen, den Ausgangspunkt unserer Kora. Eine Reise um die Achse des Kosmos ist vollendet. Geistig gestärkt und physisch beansprucht können wir in Darchen duschen (extern, optional) und gemütlich zu Abend essen. Schlendern Sie auch gern auf eigene Faust durch dieses kleine Pilgerörtchen. Übernachtung in einem einfachen Gasthaus. Gehzeit: ca. 4h, ↓ 200 Hm, 11km (F/-/A)

21. Tag
Fahrt bis Saga

Nun wieder auf vier Rädern verlassen wir die Kailash-Region und bewegen uns von nun an wieder ostwärts. Dank der gut ausgebauten Straßen kommen wir gut voran und beziehen Zimmer im Hotel in Saga. Gemeinsames Abendessen. Fahrtzeit: ca. 7-8h, Ü: 3* Hotel (F/M/-)

22. Tag
tibetisches Hochland, Sakya-Kloster: Spaziergang im Nordteil

Wir lassen Saga hinter uns und fahren heute auf für uns neuen asphaltierten Wegen bis Sakya. Auf der Herfahrt nutzten wir die südliche Route, vom Everest-Gebiet und Peikutso kommend. Bei zahlreichen Stopps in toller Landschaft können wir unsere Beine vertreten und uns so langsam vom tibetischen Hochland verabschieden. Nach der kleinen Stadt Lhatse verlassen wir den „Friendship Highway“ für einen in vielerlei Hinsicht lohnenswerten Abstecher nach Sakya. Optional lädt Sie unser Guide nach Ankunft zu einem lohnenswerten Spaziergang im Nordteil des Sakya-Klosters ein. Fahrtzeit: ca. 7-8h, Gehzeit: ca. 1h, ↑ 50 Hm ↓ 50 Hm, Ü: 3* Hotel (F/-/-)

23. Tag
„kulturelle Schatzkammer“ im Sakya-Kloster, Shigatse

Wir tauchen weiter ein in die Welt der „Blumensekte“, einer weiteren Hauptströmung des tibetischen Buddhismus. Das hiesige Stamm- und Hauptkloster beherbergt eine große Anzahl von Kulturgütern, u.a. eine Bibliothek mit über 84.000 Schriftstücken, weshalb man es auch gern als „Zweites Dunhuang“ bezeichnet. Das ursprünglich als Festung gegen die Mongolen erbaute Kloster blickt auf eine über sechshundertjährige Geschichte zurück. Nach gemeinsamer Besichtigung gibt es Freizeit für eigene Erkundungen. Laufen Sie z.B. entlang der Klostermauern oder erstehen Sie noch das eine oder andere Souvenir in den kleinen Pilgershops von Sakya. Im Anschluss kehren wir zurück nach Shigatse und dinieren am Abend gemütlich bei unserem Abschiedsessen. Fahrtzeit: ca. 4h, Ü: 3* Hotel (F/-/A)

24. Tag
zum Flughafen Lhasa und Rückflug

Nach einer letzten geruhsamen Nacht im Herzen Tibets treten wir nun langsam den Weg zurück in die Heimat an. Nach dem Frühstück fahren wir zum Gongkar Flughafen nahe Lhasa und können schon wenig später vom Flieger aus unvergessliche Ausblicke auf den Himalaya genießen! Rückflug über Peking und/oder Chengdu. Fahrtzeit: ca. 7h (F/-/-)

25. Tag
morgens Ankunft in der Heimat

Leistungen:

  • internationale Flüge Frankfurt-Chengdu-Lhasa und Lhasa-Frankfurt (via Peking und/oder Chengdu) mit Air China oder einer anderen Fluggesellschaft
  • Flughafensteuern/Treibstoffzuschläge inklusive 7 Ü in landestypischen Mittelklassehotels, 9 Ü in einfachen Gästehäusern (Mehrbettzimmer), 5 Ü im 2-Personen-Zelt, 1 Ü im komfortablen Gemeinschaftszelt
  • Eintrittsgelder und Verpflegung laut Reiseprogramm (22xF, 16xM, 14xA)
  • alle Transfers, Busfahrten sowie geführte Touren laut Reiseverlauf
  • durchgängig deutschsprachige MOSKITO-Reiseleitung
  • tibetische Begleitmannschaft: Fahrer, Koch und Yakmänner
  • kleiner Sprachkurs Tibetisch für Interessierte
  • Abschiedsessen in Shigatse
  • Camping-Ausrüstung: Zelt, Isomatte, Kochequipment, Teller, Tassen, Besteck u.a.
  • Einreiseerlaubnis für Autonomes Gebiet Tibet

Extras:

  • Zubringer nach/von Frankfurt (Rail&Fly 70 € oder Flug)
  • Ausgaben für Mittag und Abendbrot, soweit im Reiseverlauf nicht vorgesehen
  • Trinkgelder (ca. 90 € für tibetisches Team), sonstige persönliche Ausgaben
  • Visa für China (inkl. Gebühren ca. 190 €), wir helfen bei der Besorgung!

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise aufgrund des Reisestils, der Besonderheiten des Reiselandes und der geplanten Aktivitäten vor Ort für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Sprechen Sie uns im Einzelfall bitte an, um eventuell eine Lösung zu finden.

Mindestteilnehmerzahl & Tourabsage

Die Mindestteilnehmerzahl für diese Reise liegt bei 8 Teilnehmern. Bei Nichterreichen bis 30 Tage vor Tourbeginn, ist eine Absage der Reise seitens des Veranstalters möglich.

Reiseveranstalter

MOSKITO Adventures

Einreise

Coronavirus: Aufgrund der steigenden Infektionszahlen mit der Atemwegserkrankung COVID-19, ausgelöst durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2, haben die chinesischen Behörden eine Einreisesperre erlassen. Ab dem 28. März 2020 dürfen bis auf Weiteres keine Touristen mehr einreisen. Es ist mit Beeinträchtigungen und Ausfällen im Flugverkehr zu rechnen. Innerhalb des Landes kommt es ebenfalls zu Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit. Reisende müssen dabei mit Beeinträchtigungen, Gesundheitskontrollen und Quarantänemaßnahmen rechnen und sollten sich über die aktuelle Lage informiert halten. Bitte beachten Sie auch, dass derzeit einige andere Länder Reisenden die Einreise verweigern, wenn diese sich innerhalb der letzten Wochen (in der Regel 10 bis 30 Tage) vor ihrer geplanten Anreise in China aufgehalten haben. Die Einreise ist mit folgenden Reisedokumenten möglich: Reisepass Das Reisedokument muss 6 Monate über den Zeitpunkt der Visumbeantragung hinaus gültig sein. Vorläufiger Reisepass Das Reisedokument muss 6 Monate über den Zeitpunkt der Visumbeantragung hinaus gültig sein. Kinderreisepass Das Reisedokument muss 6 Monate über den Zeitpunkt der Visumbeantragung hinaus gültig sein. Die Einreise mit dem Kinderreisepass ist nur mit Lichtbild möglich. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Reisedokumente vollständig sind, sich in gutem Zustand befinden und über ausreichend freie Seiten verfügen. Minderjährige: Minderjährige benötigen ein eigenes Ausweisdokument und sollten das Einverständnis des/der Sorgeberechtigten nachweisen können, wenn sie alleine reisen oder nur von einem Elternteil begleitet werden. Als verloren/gestohlen gemeldete Dokumente: Es wird davon abgeraten mit verlorenen / gestohlen gemeldeten Dokumenten einzureisen. Es kann vorkommen, dass diese im System der Grenzkontrollstellen noch als verloren / gestohlen gemeldet sind und es zur Verweigerung der Einreise kommt. Anforderungen der Fluggesellschaft: Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft bezüglich der mitzuführenden Dokumente. In Einzelfällen weichen die Anforderungen der Fluggesellschaften von den staatlichen Regelungen ab. Teilreisewarnung: Für das Reiseziel besteht aktuell eine Teilreisewarnung.

Visa

Es wird ein Visum benötigt. Visaarten Visum ( Botschaft, Konsulat ) Erläuterung: Das Visum kann bei der Botschaft oder den zuständigen Konsulaten beantragt werden. Das Visum muss vor der Reise bei dem "Visa Application Service Center" eingeholt werden: http://www.visaforchina.org Der Visumantrag ist im Land der Staatsangehörigkeit oder des gewöhnlichen Aufenthalts einzureichen. Durchschnittliche Bearbeitungszeit: 5 Tage Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungszeit, je nach Aufkommen bei den unterschiedlichen Auslandsvertretungen, vom durchschnittlichen Wert abweichen kann. Wichtiger Hinweis: Ab dem 16. Dezember 2019 müssen Reisende, die ein Visum für China beantragen möchten, zuvor persönlich bei der zuständigen Annahmestelle in Deutschland erscheinen und dort ihre Fingerabdrücke abgeben. Von dieser Regelung ausgenommen sind Personen unter 14 Jahren oder über 70 Jahren sowie Personen, bei denen das Erfassen aller Fingerabdrücke nicht möglich ist und Inhaber von Diplomatenpässen. Auch Reisende, deren Abdrücke innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einmal im Rahmen einer Visumbeantragung erfasst wurden, sind ausgenommen, sofern dies mit demselben biometrischen Reisepass geschehen ist, mit dem auch aktuell in das Land eingereist werden soll. Hinweis: Von Antragstellern, deren Reisepässe nach dem 1. Januar 2014 ausgestellt wurden, wird teilweise für den Visumantrag die Vorlage des vorherigen, abgelaufenen Reisepasses zusammen mit dem aktuellen Reisepass verlangt. Sollte der vorherige Pass eingezogen worden sein, ist eine unterschriebene Erklärung über den Zeitpunkt und den Ort des Verbleibs vorzulegen. Weiterhin ist in die Erklärung aufzunehmen, welche Länder in den letzten drei Jahren, also ab dem 1. Januar 2014, besucht wurden sowie die Dauer des jeweiligen Aufenthaltes. Wenn sich im Reisepass mehrere Einreisestempel von der Türkei befinden, kann es vorkommen, dass bei der Beantragung des Visums im Konsulat persönlich vorgesprochen werden muss. Mitzuführende Dokumente: - Weiter- oder Rückflugticket - Nachweis einer Unterkunft - Reisepass mit mindestens zwei freien gegenüberliegenden Seiten Einreise auf dem Seeweg: Deutsche, die mit einer Reisegruppe (mind. 2 Zugehörige) über Kreuzfahrthäfen in Shanghai einreisen, benötigen für einen Aufenthalt bis zu 15 Tagen kein Visum für bestimmte Gebiete Chinas. Die Reisegruppe muss von einer Reisegesellschaft, die in China registriert ist, organisiert sein. Reisen nach Hongkong, Macau und Taiwan: Für die Einreise nach Hongkong, Macau und Taiwan brauchen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Dabei ist zu beachten, das diese nach chinesischem Gesetz als "Ausland" gelten und das eine Einreise aus China visumtechnisch eine Ausreise darstellt. Eine Wiedereinreise ist daher nur möglich, wenn zuvor ein chinesisches Visum für zwei- bzw. mehrfach Einreise ausgestellt wurde. Hierauf ist bei entsprechender Reiseplanung schon bei der Beantragung eines Visums für die VR China zu achten. Reisen nach Tibet: Grundsätzlich wird für Reisen in die Autonome Region Tibet eine Spezialgenehmigung ("Tibet Travel Permit") vom tibetischen Fremdenverkehrsamt benötigt. Diese kann ausschließlich für Reisegruppe (Mindestanzahl: 5 Personen) über ein vom tibetischen Fremdenverkehrsamt akkreditiertes Reisebüro gestellt werden. Das Reisebüro muss für die gesamte Reise den Transport und den Reiseführer stellen. Reisen nach Hainan: Deutsche Staatsangehörige, die ausschließlich die Insel Hainan besuchen möchten, können dort für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen visumfrei einreisen. Voraussetzung ist allerdings, dass Reisende spätestens 48 Stunden vor Ankunft die Einreiseformalitäten über ein akkreditiertes Reisebüro in Hainan einleiten. Achtung: Ist eine Weiterreise in eine andere chinesische Provinz gewünscht, muss zuvor ein Visum beantragt werden.

Wir empfehlen die Beantragung des Visums über unseren Partner visumPOINT. Durch die Angabe des Codes PASSOLUTION erhalten Sie 10% Rabatt. Zum Anbieter: www.visumpoint.de.

Impfungen

Folgende Impfungen sind bei der Einreise vorgeschrieben: - Gelbfieber (siehe unten) Folgende Impfungen sind bei der Einreise empfohlen: - Impfungen gemäß der WHO-Empfehlungen für die routinemäßige Immunisierung - Hepatitis A - Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Tollwut, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Vogelgrippe, bei besonderer Exposition - Frühsommer-Meningoenzephalitis, bei besonderer Exposition - Japanische Enzephalitis, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition Masern: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollten daher ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls vervollständigen. Malaria: Bitte beachten Sie, dass in einigen Gebieten Malaria vorherrscht. Eine prophylaktische Behandlung mit Malariamedikamenten wird empfohlen. Poliomyelitis: Alle Personen, die seit mehr als 4 Wochen in China sind und eine internationale Reise antreten, sollten nach WHO-Empfehlungen (oraler Impfstoff bOPV oder intramuskulärer Impfstoff IPV) gegen Polio geimpft sein. Die Impfung sollte vier Wochen bis zwölf Monate vor der Abreise stattgefunden haben. Bei dringenden Reisen sollte die Impfung mindestens zum Zeitpunkt der Abreise durchgeführt worden sein. Allen Reisenden wird daher empfohlen, sich vollständig gegen Polio zu impfen. Kinder: Bitte beachten Sie, dass für Kinder folgende gesundheitliche Gefahren bestehen: - Dengue-Fieber - HFMK - Poliomyelitis Gelbfieber: Bei der Einreise aus Gelbfieber-Infektionsgebieten ist eine Gelbfieber-Impfung notwendig. Ein entsprechender Nachweis ist mitzuführen. Die Impfung wird von allen Reisenden gefordert, die älter sind als 9 Monate. Dies gilt auch bei Transitaufenthalten von über 12 Stunden am Flughafen eines Landes, das Gelbfieber-Infektionsgebiet ist. Aktuelle Länder mit Gelbfieber-Infektionsgefahr: Afrika:  Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Südsudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik   Zentral- und Südamerika:  Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela Schlussbestimmungen: Bitte beachten Sie, dass die gesundheitlichen Hinweise stets abhängig vom individuellen Gesundheitszustand des Reisenden sind und nicht die Konsultation eines Arztes bzw. Tropenmediziners ersetzen. Die Einreise-, Visa- und Impfbestimmungen können sich jederzeit kurzfristig ändern oder es können individuelle Ausnahmefälle auftreten. Nur die zuständige Auslandsvertretung kann rechtsverbindliche Aussagen treffen oder über die hier aufgeführten Informationen hinausgehende Hinweise liefern. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig. Datenstand vom: 08.08.2020 16:29 für Kunden von: MOSKITO Adventures, Albrechtshainer Str. 1b, 04824 Beucha

Für zusätzliche Hinweise empfehlen wir unsere Rubrik „Reisemedizin“ sowie die reisespezifischen Seiten des Auswärtigen Amtes.