27 Tage
Dauer
8-12
Teilnehmer
Anforderung
ab 5.480 € (inkl. Flug)
Preis p.P.
auf Anfrage
Verlängerung
In China, im westlichen Kun-Lun-Gebirge, thront der "Vater der Eisberge", der Muztagh Ata, bildet den östlichen Eckpfeiler des Pamirs und ist zugleich Schauplatz für unsere Expedition. Einsam ragt er neben dem breiten Massiv des Kongur Tagh aus der Pamir-Hochebene, seine weißen, schnee- und eisbedeckten Flanken spiegeln sich schimmernd in den tiefblauen Gewässern des Karakol-Sees. Den Horizont dominieren die Ketten des Karakorum mit seinen 4 Achttausendern sowie der Hindukush und die westlichen Bergketten des Pamir – dem „Dach der Welt“. Die leichte Erreichbarkeit des Muztagh Ata ohne langem, zeitraubenden Anmarsch, sowie die relativ geringen Alpintechnischen Schwierigkeiten des Berges entlang seiner Normalroute haben den Muztagh Ata zu einem der Weltweit begehrtesten Expeditionsberge werden lassen. Auf Grund der relativ geringen Neigung seiner Flanken, sowie der vergleichsweise langen Distanzen zwischen den einzelnen Hochlagern empfiehlt sich für erfahrene Skialpinisten eine Besteigung mit Tourenski. Unser Termin im Zeitraum Juli bis August gewährleistet nach unserer jahrelangen Erfahrung relativ gutes und stabiles Wetter mit wenig Niederschlag. Expeditionsleitung durch erfahrenen, österreischichen staatlich geprüften Ski- und Bergführer (UIAGM).
  • Besteigung des 7546 Meter hohen Muztagh Ata im Kun-Lun Gebirge, Westchina
  • alpinistisch ein wenig anspruchsvoller, aber sehr hoher Berg, der ein hohes Maß an konditioneller und mentaler Stärke fordert
  • Die gemäßigte Hangneigung ermöglicht es, mit Tourenski den Gipfel zu erreichen und vom Gipfel abzufahren.
  • Die Expedition ist auch mit Schneeschuhen machbar.
  • Durch das leicht erreichbare Basislager und der relativ guten Infrastruktur vor Ort kann diese Expedition im kurzen Zeitraum von 4 Wochen realisiert werden.
  • Die landschaftlich sehr reizvolle Anreise ins Basislager erfolgt über Bishkek (Kirgisien) und Kashgar, einem traditionell sehr wichtigen Handelsposten an der Seidenstraße.
  • Wir organisieren seit über 10 Jahren erfolgreiche Expeditionen zum Muztagh Ata und in Westchina.
  • Unser Termin im Juli/August bietet erfahrungsgemäß stabiles Wetter.
12.07.  -  07.08.2020 27 Tage 5.480 Euro
EZ-Zuschlag: 120 Euro (in Bishkek und Kashgar möglich)
Frühbuchernachlass 50 Euro bei Anmeldung bis 11.01.2020
Es ist eine anspruchsvolle Expedition. Die extreme Höhe von 7546 Metern ist die größte Herausforderung der Tour. Für erfahrene, konditionsstarke und selbstständige (Ski-)Alpinisten ist diese Expedition ein ideales Ziel, um die dünne Luft der extremen Höhe zu erleben. Eine 7000er-Besteigung kann jedoch immer nur unter eigener Verantwortung erfolgen! Das leichte Gelände ermöglicht es, mit Tourenski oder Schneeschuhen den Gipfel zu erreichen und wieder abzufahren. Durch das leicht erreichbare Basislager und der relativ guten Infrastruktur vor Ort kann diese Expedition auf einen sehr hohen Berg in dem kurzen Zeitraum von 4 Wochen abgewickelt werden. An- und Abreise ins Basislager erfolgt über Bishkek (Kirgisien) und Kashgar, einem traditionell sehr wichtigen Handelsposten an der Seidenstrasse. Diese landschaftlich sehr reizvolle Anreise nach China zum Muztagh Ata ist momentan die bequemste, um diese Expedition durchzuführen. >> generelle Erläuterungen zur Symbolik "Anforderung"
1. Tag
Individuelle Ankunft in Bishkek

Ankunft in Bishkek, Kirgisien, in aller Früh. Sie werden am Flughafen in Empfang genommen und in unser Hotel gebracht, wo ein Zimmer auf Sie wartet. Am Nachmittag werden Sie von unserem Bergführer begrüßt und gemeinsam wird die Ausrüstung kontrolliert. Letzte Einkäufe können in den gut sortierten Supermärkten getätigt werden, die Auswahl an Nahrungsmitteln ist in Bishkek um vieles besser als in Kashgar. Am Abend gemeinsames Abendessen in einem ausgewählten Restaurant in Bishkek. Ü Bishkek – Hotel (F/-/A)

2. Tag
Über den hohen Tien-Shan nach Naryn

Am Vormittag starten wir in die lange Anfahrt bis zu unserem Basislager. Der erste Fahrtag führt uns über die Ketten des Khirghiz Alatau, einer der zentralen Bergketten des hohen Tien-Shan, bis nach Naryn. Aufgrund der mittlerweile sehr gut ausgebauten Hauptstraße erreichen wir Naryn (ca. 2200 m) schon am Nachmittag. Wir quartieren uns in unserer angestammten Familienpension ein, es bleibt Zeit, die kleine Provinzhauptstadt auf eigene Faust zu erkunden. Fahrt 350km – 5 Std., Ü Naryn – Familienpension (F/-/A)

3. Tag
Über den Torugart-Pass nach Kashgar

Von Naryn geht es weiter durch das landschaftlich schöne kirgisische Hochland bis zum kirgisischen Grenzposten knapp vor dem Torugart Pass. Nach den kirgisischen Grenzformalitäten fahren wir die letzten Kilometer bis zur Passhöhe (ca. 3800m), wo auch die offizielle Grenze verläuft. Auf der Passhöhe müssen wir in unseren schon wartenden chinesischen Bus wechseln, mit dem wir die weitere Strecke nach Kashgar fahren werden. Auf chinesischer Seite erwarten uns am Weg nach Kashgar ein paar Zoll- und Polizeikontrollen, die zwar etwas langwierig, aber meistens problemlos ablaufen. Am späten Nachmittag erreichen wir Kasghar und beziehen ein Hotel im Stadtzentrum. Fahrt 370km – 6-7 Std., Ü Kashgar – Hotel (F/M/A)

4. Tag
Fahrt zum Karakol See und Subash

Von Kashgar geht es auf dem Karakorum-Highway nach Süden in das Kun-Lun Gebirge, dem östlichen Eckpfeiler des hohen Pamir, dem „Dach der Welt“. Am malerischen Karakolsee erblicken wir zum ersten Mal den imposanten, freistehenden Muztagh Ata in seiner vollen Pracht. Von hier aus blicken wir im Profi l auf die lange, gleichmäßig geneigte Westflanke des Berges, entlang welcher wir auf der Normalroute den Berg besteigen werden. Im nahegelegenen Ort Subash (ca. 3700m) quartieren wir uns für zwei Nächte in für die Region typischen Yurten ein. Fahrt 200km – 4-5 Std., Ü Subash – Yurte (F/M/A)

5. Tag
Akklimatisierungstag in Subash

Vor dem Aufstieg ins höher gelegene Basislager verbringen wir einen wichtigen Akklimatisierungstag in Subash. Es empfiehlt sich, eine Tageswanderung in der Umgebung zu machen, um etwas Höhenluft zu schnuppern und uns an die Höhe des Basislagers (ca. 4500m) heranzutasten. Ü Subash – Yurte (F/M/A)

6. Tag
Ins Basislager des Muztagh-Ata

Mit dem Anmarsch in unser Basislager, das für die nächsten 2 Wochen unser Zuhause sein wird, beginnt heute der wichtigste Teil unseres Abenteuers. In der Früh treffen schon bald die Kamele und Kameltreiber in unserem Yurtenlager ein. Die Lasten werden nochmals gewogen, auf die verschiedenen Kamele verteilt und bald schon setzt sich unter dem lauten Brüllen der Tiere unsere Karawane in Bewegung. Innerhalb von 4 bis 5 Stunden wandern wir ganz gemütlich in das Basislager des Muztagh Ata (ca. 4500m). Auch der heutige Tag ist ein wichtiger Teil der Akklimatisierung, es empfi ehlt sich diese leichte Tagesetappe ganz gemütlich und Kräfte sparend zu genießen. Im Basislager angekommen richten wir uns für die nächsten 15 Tage ein. ↑ 700, Gehzeit 4-5 Std., Ü Muztagh Ata – Basislager (F/M/A)

7. Tag
Akklimatisierungstag im Basislager

Den ersten Tag im Basislager am Muztagh Ata verbringen wir mit Rasten, Vorbereitung und Sortierung der Ausrüstung für die Besteigung. Natürlich gibt es die auch die Gelegenheit, die beeindruckende Umgebung zu erkunden. Das Basislager bietet bescheidenen Komfort: Schlafzelte, ein Speise- und Aufenthaltszelt. Wichtig für unsere Akklimatisierung ist heute in jedem Fall Ruhe, wenig Anstrengung und dem Körper viel Flüssigkeit zuzuführen! Ü Muztagh Ata – Basislager (F/M/A)

8.-22.
Höhenakklimatisierung, Hochlageraufbau und Gipfelgang

Die nächsten Tage bewegen wir uns auf der Westflanke des „Vaters der Eisberge“. Höhenakklimatisierung und zugleich Transport der Ausrüstung bzw. Aufbau der drei Hochlager stehen am Programm. Tage mit Materialtransport und Rasttage in niedriger gelegenen Lagern bzw. im Basislager wechseln sich ab. Das wiederholte Auf und Ab zwischen dem Basislager und den verschiedenen Hochlagern erfordert zwar einiges an Kondition, ermöglicht uns aber eine gute Höhenanpassung und somit auch die Möglichkeit eines Gipfelerfolges. Die Besteigung erfolgt im Schnee, je nach Bedingungen werden Steigeisen benötigt. Auch Neuschnee ist niemals auszuschließen. Der folgende Programmablauf ist ein Beispiel, wie die Besteigung ablaufen könnte. Dieser Ablauf wird je nach Wetter und Akklimatisierungszustand der Teilnehmer angepasst!

8. Tag
Erster Materialtransport zur Schneegrenze bzw. Lager 1

Heute erfolgt ein erster Materialtransport bis zur Schneegrenze, die sich – je nach Schneelage – auf ca. 5000 Metern befindet. Bei guten Verhältnissen können wir auch schon bis zum Basislager 1 auf 5400 Metern aufsteigen. Wir richten ein Depot für unser Material ein und steigen wieder in das Basislager ab. ↑ 500m ↓ 500m, Gehzeit 4 Std., Ü Muztagh Ata – Basislager (F/M/A)

9. Tag
Aufstieg zum Lager 1

Wir steigen abermals auf und bringen weitere Ausrüstung zum Lager 1 auf 5400 Metern. Nach dem Aufbau der Zelte verbringen wir noch etwas Zeit im Lager 1, bevor wir wieder ins Basislager absteigen. ↑ 900m ↓ 900m, Gehzeit 4-6 Std., Ü Muztagh Ata – Basislager (F/M/A)

10. Tag
Rasttag im Basislager

Den heutigen Tag nutzen wir zur Erholung, um für den bevorstehenden Aufstieg ins Lager 1 und die dortige Ü ausgeruht zu sein. Ü Muztagh Ata – Basislager (F/M/A)

11. Tag
Aufstieg zum Lager 1 und Ü

Heute lassen wir das Basislager hinter uns und steigen mit der gesamten Ausrüstung, die wir in den nächsten Tagen benötigen werden, in unser erstes Hochlager auf 5400 Metern auf. Im Lager 1 angekommen richten wir uns ein. Es besteht die Möglichkeit, noch einen Aufstieg zum 200 Höhenmeter höher gelegenen Beginn des Eisbruchs zu machen. ↑ 900m, Gehzeit 4-6 Std., Ü Lager 1 – 5400m (F/M/A)

12. Tag
Materialtransport zum Lager 2 und Ü in Lager 1

Heute erfolgt der nächste Materialtransport ins Lager 2 auf ca. 6200 Metern, der von den Teilnehmern übernommen wird. Im Lager 2 legen wir wiederum ein Materialdepot an. Wieder verbringen wir ein wenig Zeit im Lager 2 zur Höhenakklimatisierung. Um die Schlafhöhe nicht zu rasch zu steigern und zur Erhohlung von dem neuerlichen Aufstieg zum Lager 2 verbringen wir die Nacht in Lager 1. ↑ 800m, Abfahrt 800m, Gehzeit 4-6 Std., Ü Lager 1 – 5400m (F/M/A)

13. Tag
Abstieg ins Basislager und Rasttag

Auch der heutige Tag dient der Erholung. Durch Rasttage in niedrigen Lagen steigern wir unsere Gipfelchancen und unsere körperliche Fitness. ↓ 900m, Gehzeit 2-3 Std., Ü Muztagh Ata – Basislager (F/M/A)

14. Tag
Aufstieg zum Lager 1 und Ü in Lager 1

Nach dem Rasttag steigen wir gestärkt vom Basislager ins Lager 1 auf und verbringen die Nacht in Lager 1. ↑ 900m, Gehzeit 4-6 Std., Ü Lager 1 – 5400m (F/M/A)

15. Tag
Aufstieg zum Lager 2 und Ü in Lager 2

Wir verlassen Lager 1 und bringen die restliche Ausrüstung zum Lager 2. Am heutigen Tag verbringen wir erstmals die Nacht in Lager 2 auf 6200 Metern Höhe. ↑ 800m, Gehzeit 4-6 Std., Ü Lager 2 – 6200m (F/M/A)

16. Tag
Aufstieg zum Lager 3 und Ü in Lager 3

Je nach Körpergefühl nach der Nacht in Lager 2 und je nach Wetter kann heute weiter in Richtung Lager 3 (6900m) aufgestiegen werden und somit ein Gipfelgang am kommenden Tag angepeilt werden. ↑ 700m, Gehzeit 4-6 Std., Ü Lager 3 – 6900m (F/M/A)

17. Tag
Gipfeltag und Abfahrt ins Basislager

Früher Start von Lager 3 (6900m) in Richtung Gipfel. In den frühen Morgenstunden befindet sich die Westseite des Berges im Schatten, somit sind die Temperaturen sehr niedrig. Ein sehr langer und anstrengender Tag steht uns bevor: der lange Anstieg zum Gipfel auf 7546 Metern – die Luft wird zunehmend dünner, die Schritte langsamer und der Berg flacht zum Gipfel hin extrem ab. Den abgeflachten Gipfelaufbau erblickt man erst aus unmittelbarer Nähe. Bei klarem Wetter hat man einen weiten Ausblick auf die gesamte umliegende Landschaft bis hin zu den 8000ern des Karakorum. Anschließend folgt eine lange und auf Grund der dünnen Luft ebenfalls anstrengende, kräfteraubende Abfahrt über die gesamte Lagerkette, die abgebaut werden muss. Mit zunehmendem Sauerstoff werden die Rucksäcke schwerer. Am späten Nachmittag erreicht man das Basislager, wo mit einer stärkenden Mahlzeit der Gipfel gefeiert werden kann. ↑ 650m, Abfahrt 2950m, Gehzeit 10-12 Std., Ü Muztagh Ata – Basislager (F/M/A)

18.-21
Reservetage

Diese vier Tage stehen uns im Falle von schlechtem Wetter oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen zur Verfügung. Sie erlauben uns, auf das individuelle Wohlbefinden reagieren zu können, können zwischendurch als Rasttage eingeschoben werden oder einen zweiten Gipfelgang ermöglichen, wenn ein erster Versuch z.B. wetterbedingt abgebrochen werden musste. Ü Muztagh Ata – Basislager (F/M/A)

22. Tag
Vorbereitung/Abbau des Basislager

Am heutigen Tag packen wir unsere Sachen für die Rückfahrt nach Kashgar. Ü Muztagh Ata – Basislager (F/M/A)

23. Tag
Abstieg vom Basislager und Rückfahrt nach Kashgar

In 2 – 3 Stunden wandern wir aus dem Basislager bis zu den Yurten von Subash und fahren am Nachmittag zurück in unser Hotel in Kashgar, wo uns nach zweieinhalb Wochen erstmals Zivilisation und eine warme Dusche erwarten. Fahrt 200km, 4 Std., ↓ ca. 700m, Gehzeit 2-3 Std., Ü Kashgar – Hotel (F/M/A)

24. Tag
Kashgar und die Seidenstraße

Besuch von Kashgar. Wir besuchen u. a. den beeindruckenden „Sonntags-Bazaar“ von Kashgar, einen der größten und ursprünglichsten Zentralasiens, sowie die verwinkelte Altstadt. Ein guter Zeitpunkt um einen Barbier zu besuchen bzw. Andenken einzukaufen. Am Abend gehen wir gemeinsam Essen und feiern die erfolgreiche Expedition. Ü Kashgar – Hotel (F/M/A)

25. Tag
Rückfahrt über den Torugart Pass nach Naryn

Wir verlassen heute auf schon bekannter Strecke China. Die Zollformalitäten bei der Ausreise sind auch heute wieder ein Thema. Dafür verläuft die Einreise nach Kirgisien erfahrungsgemäß schnell und unkompliziert. In Naryn quartieren wir uns wiederum in unserer Familienpension ein. Fahrt 370km, 6-7 Std., Ü Naryn – Familienpension (F/M/A)

26. Tag
Ende der Reise in Bishkek

Rückfahrt von Naryn nach Bishkek mit Ankunft am frühen Nachmittag. Es bleibt noch etwas Zeit, die Stadt zu besichtigen. Am Abend stoßen wir bei einem letzten gemeinsamen Abendessen auf erlebnisreiche 4 Wochen an. Fahrt 230km, 3 Std. Ü, Bishkek – Hotel (F/M/A)

27. Tag
Heimflug oder Reiseverlängerung

Am frühen Morgen werden wir zum internationalen Flughafen von Bishkek gebracht und fliegen zurück nach Europa. Ankunft zuhause je nach Flugverbindung am späten Vormittag oder frühen Nachmittag. (F/-/-)

Leistungen:

  • Expeditionsleitung durch österreichischen staatlich geprüften Ski- und Bergführer (UIAGM)
  • Internationaler Flug von München nach Bishkek (inkl. Taxen)
  • Individuelle Abflüge auf Anfrage
  • Reise ohne Flug auf Anfrage
  • Hochlagerausrüstung (Hochlagerzelte, Kocher, Gas)
  • Hochlagerverpflegung (Snacks und Kraftnahrung sind nicht inkludiert und müssen selbst organisiert werden)
  • Geräumige 2-Personen-Zelte im Basislager
  • Basislager: Vollpension und erfahrene einheimische Küchenmannschaft
  • Satellitentelefon (exkl. Gebühren)
  • Gipfelpermit, Liaison Officer sowie alle nötigen Gebühren
  • Einheimischer Reiseleiter/Dolmetscher (Chinesisch – Englisch)
  • Alle Transfers und Transporte laut Programm in privatem Minibus
  • Materialtransport Subash/Basislager mit Kamelen (ca. 40kg pro Teilnehmer)
  • Transport der Gemeinschaftsausrüstung vom Basislager ins Hochlager 1
  • Halbpension vor und nach der Besteigung
  • Gemütliche 2-3* Hotels in Bishkek und Kashgar im Doppelzimmer
  • 2 Übernachtungen in landestypischer Yurte in Subash
  • Familienpension in Naryn

Extras:

  • Visum für China (ca. € 60,-)
  • Eventueller Treibstoffzuschlag bei den internationalen Flügen
  • Übergepäck bei den Flügen
  • Basislagereinzelzelt gegen Aufpreis
  • Pers. Hochlagerträger oberhalb vom Basislager bzw. Hochlager 1
  • Zusatzkosten bei vorzeitiger Abreise aus dem Basislager – auch bei frühzeitigem Gipfelerfolg
  • Persönliche Bergausrüstung
  • Getränke und persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Einzelzimmerzuschlag: € 120,- (Bishkek und Kashgar)

Expeditionsablauf – die Anreise

Unsere Anreise beginnt in Kirgisien, in dessen Hauptstadt Bishkek wir letzte gute Einkaufsmöglichkeiten für Verpflegung vorfinden. Die insgesamt dreitägige Anfahrt über Naryn und Kashgar führt durch das hohe Tien-Shan Gebirge an die Grenze zu China, das wir am Torugart Pass (3800 m) betreten. Nach einer Übernachtung in Kashgar geht es in das Kun-Lun Gebirge und an den Ufern des malerischen Karakol-See vorbei nach Subash (3800 m). Hier verbringen wir zur besseren Höhenakklimatisierung zwei Nächte in landestypischen Yurten und haben somit einen ganzen Tag zur Verfügung, um uns im Zuge einer Wanderung an die Höhe des Basislagers zu gewöhnen. Am nächsten Tag geht es im Zuge einer gemütlichen Tageswanderung bis in unser Basislager auf 4450 Metern, das für die nächsten 16 Tage unser Zuhause sein wird.

Expeditionsablauf – das Basislager

16 Tage stehen uns zur Verfügung um den Muztagh Ata zu besteigen. Ausreichend Zeit, um uns weiter zu akklimatisieren, die verschiedenen Hochlager einzurichten und gegebenenfalls einen zweiten Versuch zu starten, sollte der erste auf Grund des Wetters missglücken.Im Basislager stehen den Teilnehmern geräumige Zelte sowie ein großes Mannschafts- und Aufenthaltszelt zur Verfügung. Im Unterschied zu vielen anderen Veranstaltern stehen unserer Gruppe ein Dolmetscher sowie eine eigene, erfahrene Küchenmannschaft (einheimischer Koch und seine Gehilfen) zur Verfügung damit Sie sich bei Ihren Aufenthalten im Basislager optimal erholen können.

Expeditionsablauf – die Besteigung

Der Muztagh Ata ist zwar ein „leichter“ Siebentausender, mit 7500 Metern jedoch ein hoher und deshalb keinesfalls zu unterschätzender Berg. Neben der extremen Höhe gehören ebenfalls niedrige Temperaturen und teilweise hohe Windgeschwindigkeiten zu den Schwierigkeiten am Berg. Auf- und Abstieg erfolgen auf Großteils flachen bis mäßig steilen Flanken die maximal 35° Steilheit erreichen. Das Gelände ist je nach Routenwahl öfters durch Gletscherbrüche durchzogen, Teilnehmer sollten im Umgang mit Seil und Steigeisen, sowie in der Spaltenbergung geübt sein. Das Gelände eignet sich optimal für eine Besteigung mit Ski. Teilnehmer sollten hierzu erfahrene Skitourengeher sein und auch bei schlechten Schneebedingungen sicher abfahren können.

Eine Besteigung gestaltet sich üblicherweise folgendermaßen

Die ersten Tage werden mit Höhenakklimatisation und Materialtransporten in das erste Lager verbracht.
Lager 1 auf ca. 5400 m an der Schneegrenze. (Im BC gibt es die Möglichkeit, Träger anzuheuern um den Materialtransport in Lager 1 zu vereinfachen). Spätestens ab Lager 1 können die Ski angeschnallt werden.
Lager 2 auf ca. 6200 m. Die Aufstiegsroute führt durch den beeindruckenden Gletscherbruch. Auf- und Abstiegsspuren erleichtern die Routenfindung, auch können bei Bedarf die üblicherweise bereits vorhandenen Fixseile benutzt werden.
Lager 3 auf ca. 6800 m. Starke und sehr gut akklimatisierte Bergsteiger legen oftmals die ersten 2 Lager etwas höher und überspringen so das dritte Lager.
Gipfel 7546m: Unser erfahrener österreichischer Expeditionsleiter ist staatlich geprüfter Bergführer und steht Ihnen beratend zu Seite, um Akklimatisierungs- und Besteigungstaktik zu besprechen, wertvolle Tipps zu geben und erhöht somit durch seine eigene Erfahrung Ihre Gipfelchancen.
Hochlagerträger: in unserem Paket sind Hochträger für die Gemeinschaftsausrüstung (Hochlagerzelte, Kocher, usw.) vom Basislager in das erste Hochlager inkludiert. Die persönliche Ausrüstung muss von den Teilnehmern selbst getragen werden.
Hochträger für die persönliche Ausrüstung sowie für den Transport in höhere Lager können bei Bedarf vor Ort organisiert werden Die Hochträger werden pro Etappe (also z.B. vom Basislager zum Lager 1) und per Gewicht bezahlt. Bei Bedarf ist Ihnen vor Ort unser Bergführer diesbezüglich gerne Behilflich.

Expeditionsablauf – Heimreise über Kashgar

Nach der (hoffentlich) geglückten Gipfelbesteigung und einer ersten Gipfelfeier im Basislager steigen wir ab und fahren zurück in das schon vertraute Kashgar, wo uns die erste Dusche nach 16 Tagen erwartet.
Ein Tag steht uns zur Besichtigung von Kashgar zur Verfügung. Drehkreuz an der Seidenstraße und Jahrtausende lang wichtiger Handelsposten könnten die Kontraste zwischen dem modernen China und dem traditionsverhafteten, mehr als 3000 Jahre alten Kashgar nicht dramatischer sein! Weitere Rückfahrt entlang schon bekannter Straßen über den Torugart-Pass (Grenze) und Naryn, wo wir uns wiederum in unserer kirgisischen Familienpension einquartieren. Am nächsten Nachmittag erreichen wir Bishkek, es bleibt noch etwas Zeit um einen kurzen Stadtbummel zu unternehmen. Rückflug am nächsten Vormittag und Ankunft in Europa.

Bitte beachten Sie Folgendes

die Reise- und Expeditionsleitung wird durch einen österreichischen, staatlich geprüften Ski- und Bergführer übernommen. Unsere Bergführer sind erfahrene Alpinisten, die in vielen Expeditionen in verschiedenen Ländern und Gebirgen der Welt Erfahrung gesammelt haben.
Unser Bergführer wird Ihnen während der gesamten Expedition beratend zur Seite stehen, Ihnen wertvolle Tipps zur Akklimatisierung, zur Besteigungstaktik, zum Wetter usw. geben. Sie werden von seiner langjährigen Expeditionserfahrung profitieren!
Naturgemäß kann eine solche Expedition nicht als geführte Tour im Sinne einer klassischen Alpenbesteigung durchgeführt werden. Je nach Akklimatisierungsverlauf und persönlichem Befinden der einzelnen Teilnehmer kann hier nicht davon ausgegangen werden, dass der Bergführer Sie während der (gesamten) Besteigung begleiten wird. Teilnehmer müssen bereit sein, am Berg selbstständig zu sein und sich eigenständig zu bewegen.
Eine 7000er Besteigung kann immer nur unter eigener Verantwortung erfolgen!
Ein Treffen aller Teilnehmer wird im Vorfeld der Reise organisiert: zu diesem Termin (im Mai, genauer Termin wird im Frühjahr bekannt gegeben) können alle offenen Fragen besprochen und auch die eine oder andere Seilschaft vereinbart werden.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise aufgrund des Reisestils, der Besonderheiten des Reiselandes und der geplanten Aktivitäten vor Ort für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Sprechen Sie uns im Einzelfall bitte an, um eventuell eine Lösung zu finden.

Mindestteilnehmerzahl & Tourabsage

Die Mindestteilnehmerzahl für diese Reise liegt bei 8 Teilnehmern. Bei Nichterreichen bis 20 Tage vor Tourbeginn, ist eine Absage der Reise seitens des Veranstalters möglich.

Einreise

Nach China ist es möglich mit dem Reisepass, dem vorläufigen Reisepass und dem Kinderreisepass (mit Lichtbild) einzureisen. Nicht möglich ist es mit dem Personalausweis und dem vorläufigen Personalausweis einzureisen. Gültigkeit der Reisedokumente: Die Ausweisdokumente müssen mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt der Visumbeantragung hinaus gültig sein. Bitte beachten Sie, dass sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern oder individuell behandelt werden können. Nur die zuständige Botschaft oder eines der zuständigen Generalkonsulate können rechtsverbindliche Informationen und Hinweise und/oder über diese Informationen hinausgehende Informationen und Hinweise liefern. Informieren Sie sich rechtzeitig. Datenstand vom 12.11.2019 17:46 Version 33 für MOSKITO Adventures, Albrechtshainer Str. 1b, 04824 Beucha

Visa

Es wird ein Visum bei einem Aufenthalt in China benötigt. Das Visum muss vor der Reise mittels Online-Formular bei der zuständigen Visumbehörde (http://www.visaforchina.org) beantragt werden. Der Visumantrag ist im Land der Staatsangehörigkeit oder des gewöhnlichen Aufenthalts einzureichen. Informieren Sie sich frühzeitig bezüglich der unterschiedlichen Möglichkeiten zur Visabeschaffung. Hinweis: Für einen Aufenthalt über 180 Tage hinaus muss nach Einreise in die VR China eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden, was nur dann möglich ist, wenn das Visum bereits für solch einen langen Aufenthalt und Zweck beantragt und ausgestellt wurde. Bitte beachten: Von Antragstellern, deren Reisepässe nach dem 1. Januar 2014 ausgestellt wurden, wird teilweise für den Visumantrag die Vorlage des vorherigen, abgelaufenen Reisepasses zusammen mit dem aktuellen Reisepass verlangt. Sollte der vorherige Pass eingezogen worden sein, ist eine unterschriebene Erklärung über den Zeitpunkt und den Ort des Verbleibs vorzulegen. Weiterhin ist in die Erklärung aufzunehmen, welche Länder in den letzten drei Jahren, also ab dem 1. Januar 2014, besucht wurden sowie die Dauer des jeweiligen Aufenthaltes. Wenn sich im Reisepass mehrere Einreisestempel von der Türkei befinden, kann es vorkommen, dass bei der Beantragung des Visums im Konsulat persönlich vorgesprochen werden muss. Einreise über den Seeweg: Reisende, die innerhalb von 144 Stunden von den Häfen Shanghai Port International Cruise Terminal und Shanghai Wusongkou International Cruise Terminal in Drittländer weiterreisen, benötigen kein Visum für die Verwaltungsgebiete der Stadt Shanghai und die Provinzen Jiangsu und Zheijang. Das Gleiche gilt für einer Einreise über die Häfen Tianjin International Cruise Home Port oder Qinhuangdao Port. Auch hier wird bei einem Transitaufenthalt von 144 Stunden im Verwaltungsgebiet des Großraums Peking-Tianjin-Hebei kein Visum benötigt. Deutsche, die mit einer Reisegruppe (mind. 2 Zugehörige) über Kreuzfahrthäfen in Shanghai einreisen, benötigen für einen Aufenthalt bis zu 15 Tagen kein Visum für bestimmte Gebiete Chinas. Die Reisegruppe muss von einer Reisegesellschaft, die in China registriert ist, organisiert sein. Bearbeitungszeit: Die gewöhnliche Bearbeitungsdauer beträgt etwa 5 Konsulatsarbeitstage nach Eingang der Antragsunterlagen. An Nationalfeiertagen kann es zu Verzögerungen kommen. Mitzuführende Dokumente: - mindestens zwei freie gegenüberliegende Seiten im Reisepass - Weiter- bzw. Rückflugticket - Nachweis einer Unterkunft Reisen nach Tibet: Grundsätzlich wird für Reisen in die Autonome Region Tibet eine Spezialgenehmigung ("Tibet Travel Permit") vom tibetischen Fremdenverkehrsamt benötigt. Diese kann ausschließlich für Reisegruppe (Mindestanzahl: 5 Personen) über ein vom tibetischen Fremdenverkehrsamt akkreditiertes Reisebüro gestellt werden. Das Reisebüro muss für die gesamte Reise den Transport und den Reiseführer stellen. Reisen nach Hongkong, Macau und Taiwan: Für die Einreise nach Hongkong, Macau und Taiwan brauchen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Dabei ist zu beachten, das diese nach chinesischem Gesetz als "Ausland" gelten und das eine Einreise aus China visumtechnisch eine Ausreise darstellt. Eine Wiedereinreise ist daher nur möglich, wenn zuvor ein chinesisches Visum für zwei- bzw. mehrfach Einreise ausgestellt wurde. Hierauf ist bei entsprechender Reiseplanung schon bei der Beantragung eines Visums für die VR China zu achten. Reisen nach Hainan: Deutsche Staatsangehörige, die ausschließlich die Insel Hainan besuchen möchten, können dort für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen visumfrei einreisen. Voraussetzung ist allerdings, dass Reisende spätestens 48 Stunden vor Ankunft die Einreiseformalitäten über ein akkreditiertes Reisebüro in Hainan einleiten. Achtung: Ist eine Weiterreise in eine andere chinesische Provinz gewünscht, muss zuvor ein Visum beantragt werden. Bei Fragen rund um spezifische Einreise- und Visabestimmungen mit Wohnsitz im Land Deutschland wenden Sie sich bitte an die zuständige Botschaft in Berlin, an die Konsulate in Bonn, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, München oder Berlin oder bei einem der Visa Application Service Center. Bitte beachten Sie, dass sich die Visabedingungen kurzfristig ändern oder individuell behandelt werden können. Nur die zuständige Botschaft oder eines der zuständigen Generalkonsulate können rechtsverbindliche Informationen und Hinweise und/oder über diese Informationen hinausgehende Informationen und Hinweise liefern. Informieren Sie sich rechtzeitig. Sollten Sie ein Visum benötigen, so empfehlen wir die Beantragung des Visums über unseren Partner visumPOINT. Durch die Angabe des Codes PASSOLUTION erhalten Sie 10% Rabatt.Zum Anbieter: www.visumpoint.de Datenstand vom 12.11.2019 17:46 Version 4 für MOSKITO Adventures, Albrechtshainer Str. 1b, 04824 Beucha

Impfungen

Für das Land China sind keine Impfungen vorgeschrieben. Besonderheiten: Bei der Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten ist eine Gelbfieberimpfung notwendig. Reisende, die sich weniger als 4 Wochen im Land aufhalten, sollten einen vollständigen Poliomyelitis-Impfschutz haben. Langzeitreisenden über 4 Wochen wird eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen. Impfempfehlungen: Folgende Impfungen werden bei der Einreise in das Land China empfohlen: - Impfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts - Hepatitis A - Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Japanische Encephalitis, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Tollwut, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - FSME, bei besonderer Exposition in Endemiegebieten - Vogelgrippe, bei besonderer Exposition in Endemiegebieten - Poliomyelitis Masern: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollten daher ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls vervollständigen. Malaria: Bitte beachten Sie, dass in einigen Gebieten Malaria vorherrscht. Eine prophylaktische Behandlung mit Malariamedikamenten wird empfohlen. Besonderheiten für Schwangere und Kinder: Für Kinder: Bitte beachten sie, dass für Kinder aktuell folgende speziellen gesundheitlichen Gefahren bestehen: - Dengue-Fieber - Hand-,Fuß- und Mundkrankheit (HFMK) - Polio, Impfung möglich Datenstand vom 12.11.2019 17:46 Version 20 für MOSKITO Adventures, Albrechtshainer Str. 1b, 04824 Beucha

Für zusätzliche Hinweise empfehlen wir unsere Rubrik „Reisemedizin“ sowie die reisespezifischen Seiten des Auswärtigen Amtes.