26 Tage
Dauer
4-9
Teilnehmer
Anforderung
ab 3.220 € (zzgl. Flug)
Preis p.P.
auf Anfrage
Verlängerung
Vietnam ist eines der schönsten und zudem sichersten Reiseländer der Erde. Seine zwei Klimazonen - im Norden subtropisch mit vier Jahreszeiten, im Süden tropisch und damit immer warm - haben sich über Jahrtausende auf die Lebensweise der dort siedelnden Menschen ausgewirkt. Essgewohnheiten und Aussprache sind verschieden, bis hin zu kulturellen Eigenheiten. 54 Ethnien leben vorwiegend in den Bergregionen. Auch sie unterscheiden sich in Sprache, Kleidung und Hausbau. Ihre Märkte sind bunt, wie die Boote in den Fischerdörfern am Südchinesischen Meer. In den Millionenstädten Ha Noi und Sai Gon bestimmt die Jugend das Straßenbild. Als kleine Gruppe tauchen wir ein in das Leben der Einheimischen. Kommen Sie mit auf unsere deutschsprachig geführte Reise in kleiner Gruppe, die Sie zu den Ursprüngen der Kultur in Indochina führt. Kommen Sie mit in das Land der Drachen und Feen – nach Vietnam! Kommen Sie mit auf eine authentische Vietnam-Reise, deutschsprachig geführt, dicht an den Menschen und deren Kultur, mit Wandern, Radfahren, Bootfahren u.v.m.

Höhepunkte

  • Hanois farbenfrohe Gassen, stille Pagoden und eines der ältesten Dörfer im Roten Fluss-Delta mit unserer Deutsch sprechenden Freundin Minh entdecken
  • In einer vietnamesischen Familie zu Gast sein; Im Pfahlhaus bei den Weißen Thai schlafen
  • Mit dem Nachtzug in die Berge reisen; Durch eine Bilderbuchberglandschaft wandern
  • Die bunten Märkte der Bergvölker mit einer jungen Frau aus dem Volk der Hmong besuchen
  • Auf den höchsten Berg Vietnams mit der Seilbahn fahren
  • Im Baumhaus in einem Nationalparks im Norden Vietnams übernachten
  • Mit einem Drachenboot auf dem Parfümfluss in Hue unterwegs sein; Im Südchinesischen Meer baden
  • Im ersten Ökodorf Vietnams mit Bauern auf’s Feld gehen; Mit einem Bauern per Boot und Fahrrad zu den Märkten und Bewohnern im Mekongdelta fahren
  • Wirtschaftsmetropole Sai Gon, Sandstrand und Fischerdörfer in Mui Ne, Laternstädtchen Hoi An

Anforderung

    Diese Reise eignet sich für Menschen aller Altersgruppen, auch für Ältere um die 80 – bei Bedarf können Sie sich gern mit ehemaligen Gästen unterhalten. Eine besondere sportliche Kondition bei guter Gesundheit ist nicht erforderlich. Nach der Landung in Hanoi unternehmen wir nur leichte Spaziergänge, um uns an das feuchtere Klima und die neue Umgebung zu gewöhnen. Wir probieren erstmals die echte, von Frische und wenig Schärfe gekennzeichnete vietnamesische Küche. Unsere Besichtigungen beinhalten immer Pausen, auch und gerade während der Überland-Fahrten. Eingelaufenes, rutschfestes Schuhwerk ist für die Wanderungen anzuraten. Wer nicht Fahrrad fahren kann, den nehmen wir im Norden im Schlendrian;), im Mekongdelta im Boot mit. Bei Übernachtungen im Homestay wie in Mai Chau schlafen wir wie die Einheimischen – auf Matratzen, die auf dem Bambusboden unter Moskitonetzen liegen. Wer das nicht kann oder nicht möchte, dem reservieren wir auch gern einen weniger authentischen Bungalow vor Ort (keine Zusatzkosten!). Wie überall in Vietnam können wir auf Bedürfnisse wie Vegan, keine Meeresfrüchte etc. Rücksicht nehmen. Ausflüge während der Schiffstouren sind Angebote! Wer beispielsweise nicht in ein Kajak steigen möchte, kann die Szenerie gern von Bord aus genießen. Die Abteile in den Zügen bieten genügend Platz und Komfort für jeweils vier Leute. Mit einem ICE allerdings sind diese schunkelnden Fahrten über ein historisches Gleisbett nicht zu vergleichen, jedoch Abenteuer pur! Und pünktlich sind die Züge alle! Wenn wir einen öffentlichen Bus für längere Fahrten benutzen, dann ist das ein Schlafbus. Die Schlaf- und Liegesessel sind verstellbar, haben ein Fach für persönliche Dinge. Wlan, eine Decke und Wasser sind inkl. Im Bus heißt es – wie beim Betreten eines Wohnraumes in ganz Vietnam: Schuhe ausziehen! Pantoffeln werden gestellt. Unsere zusätzlichen Guides sprechen Englisch. Ihre deutsche Reiseleiterin sorgt dafür, dass Sie alles verstehen werden, sollten sie diese Sprache nicht verstehen. Es ist jederzeit möglich, sich im Hotel, im Homestay auszuruhen, sofern wir vor Ort sind und nicht an einem Tag weiterfahren. Unterm Strich – entspanntes Reisen durch ein faszinierendes Land! Unsere Vietnam-Reise wird deutschsprachig geführt von Heike Baldauf.
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1. Tag
Abflug aus Deutschland

Wir fahren mit dem ICE zum Airport nach Frankfurt/Main. Mit einer renommierten Airline verlassen wir Deutschland und fliegen in die Hauptstadt Vietnams, nach Hanoi.

2. Tag
Herzlich willkommen in einer der schönsten Städte der Welt – in Ha Noi!

Herzliche Begrüßung am Flughafen von Hanoi und Transfer in eines mit viel Liebe geführten Hotels mitten in der pulsierenden Altstadt. Hier findet das Leben auf der Straße statt – und wir sind mitten drin. Nur einige Gehminuten entfernt erwartet uns eine Besonderheit des 1000jährigen Hanoi: ein noch bewohntes Tunnelhaus, das wir am Nachmittag bei einem ersten Stadtbummel besuchen werden. Dort kommen wir auf den Geschmack von vietnamesischem Kaffee im Café auf der Dachterrasse. Am Abend sind wir zu Gast im Gartenrestaurant einer alten, französischen Villa. (-/Kaffee/A)

3. Tag
Dort, wo sich die Morgensonne ausruht – Geschichte zum Anfassen

Nach einem leckeren Frühstück mit frischen, französischen Baguettes erkunden wir die bezaubernde Altstadt und das Französische Viertel. Nur einige Gehminuten von unserem Hotel entfernt liegt der Hoan-Kiem-See, der See des zurückgegebenen Schwertes. Jedes Kind in Vietnam kennt die Legende von der Schildkröte, die im 15. Jahrhundert dem Nationalhelden Le Loi bei der Verteidigung des Landes gegen chinesische Besatzer ein glänzendes Schwert übergab. Nach dem siegreichen Kampf brachte die Schildkröte das Schwert zurück zu den Göttern. Davon erzählt der Schildkrötenturm in der Mitte des Sees und der Jadebergtempel, den wir über die rote und schön geschwungene The-Huc-Brücke erreichen. Ihr Name bedeute: dort, wo sich die Morgensonne ausruht. Danach bummeln wir durch die Gassen der lebendigen Altstadt zum Literaturtempel, der ältesten Universität des Landes. Gleich nebenan erwartet uns das Goethe-Institut zu einem kurzen Besuch, heute einer der wenigen Räume für freie Kunst in Vietnam. Unser Mittagessen servieren uns ehemalige Straßenkinder im Restaurant Koto. Danach bringen uns Rikschafahrer ins Zentrum der Macht der Kommunistischen Partei Vietnams, zum Ba-Dinh-Platz, und zur Ein-Stamm-Pagode, einem der Wahrzeichen von Ha Noi. (F/M/-)

4. Tag
Frühsport am See – Besuch ganz privat – Zugfahrt nach Lao Cai

Heute heißt es sehr früh aufzustehen, um den Blumenmarkt der Hauptstadt zu erleben. Das bunte Treiben beginnt bereits um Mitternacht. Wir werden gegen 5 Uhr morgens dort sein, und uns dann, einmal munter, zu einem anderen Schauspiel am von Mythen umwobenen Hoan-Kiem-See einfinden. Gegen 6 Uhr – wir sind im Land der Frühaufsteher – treffen sich hier vor allem ältere Hauptstädter, um mit Musik, Tanz und Sport den Tag zu beginnen. Ein Erlebnis, bei dem wir mitmachen können! Das Frühstück schmeckt dann noch einmal so gut. Danach haben alle Zeit für noch ein Nickerchen, oder, um die Stadt selbst zu entdecken. Am frühen Abend besuchen wir meine Freundin Minh, die in der DDR gelernt hat. Gegen 21 Uhr wartet auf dem Hauptbahnhof von Hanoi unser Nachtzug nach Lao Gai. Er wird uns in die spektakuläre Bergwelt an der chinesischen Grenze bringen. 4er-Schlafwagenabteil. (F/-/Bewirtung ganz privat)

5. Tag
Spaziergang zum Wasserfall – mit der höchsten Seilbahn der Welt zum höchsten Berg Vietnams

Nach unserer Ankunft am frühen Morgen in Lao Gai werden wir schon von unserem Fahrer erwartet. Es geht über eine kurvenreiche Straße in das Bergstädtchen Sapa. Nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem Hotel unternehmen wir einen Spaziergang in das nahe gelegene Dorf CatCat. Hier ist zwar alles mit Verkaufsständen auf Tourismus ausgelegt, aber die überaus herzlichen Menschen und die bezaubernde Bergwelt geben einen ersten Einblick in den Alltag der Ethnien. Wir rasten an einem Wasserfall und überqueren eine Hängebrücke. Am Nachmittag erwarten uns gleich zwei Superlative. Zuerst nehmen wir Platz in einer Zahnradbahn, und dann in einer Seilbahn, der höchsten und mit 6,2 Kilometern längsten der Welt. Diese Konstruktion, erbaut von der Firma Doppelmayr aus Österreich, bringt uns in knapp 15 Minuten auf den mit 3143 Metern höchsten Berg Vietnams, den Fansipan. In Pagoden und Tempeln ist hier der Buddhismus zu Hause. Bei gutem Wetter haben wir eine fantastische Sicht über Sapa und die Bergwelt des Hoang-Lien-Son-Gebirges an der Grenze zu China. Den Abend lassen wir in einem ortstypischen Restaurant ausklingen. (F/-/A)

6. Tag
Wanderung zwischen Dörfern und Reisterrassen

May Xuan, eine junge Frau aus dem Volk der Hmong, erwartet uns heute. Wir kennen uns bereits seit vielen Jahren. Sie spricht nicht nur gut Englisch, sondern versteht auch einige der Dialekte der Bergvölker. So ist sie eine Brückenbauerin zwischen den Kulturen. Nach dem Frühstück laufen wir mit ihr durch das wunderschöne Muong-Hoa-Tal zum Dorf Y Linh Ho, der Heimat der schwarzen Hmong-Minderheiten. Wenn das Wetter es zulässt, können wir den atemberaubenden Ausblick über das Tal mit Bergen und Reisterrassen genießen. Dann wandern wir nach Lao Chai, wo wir bei einer Familie zu Gast sind. Nach dem Mittagessen geht es weiter zum Dorf Ta Van, Heimat der Giay. Diese Gruppe verdient ihren Lebensunterhalt traditionell mit der Fischerei und ließ sich deshalb in der Nähe von Flüssen nieder. Die hier lebenden Menschen beherrschen die Kunst des Fischens mit Bambusstöcken und kochen den Fisch in diesem schnell wachsenden Gras. Ein schöner Ort, um nach unserer Wanderung eine traditionelle Kostprobe zu genießen. Wieder zurück in Sapa können wir die kleine Stadt selbst entdecken. (F/M/-) G

7. Tag
Auf zum schönsten Markt in Nordvietnam – Fahrt zurück in die Hauptstadt

Heute müssen wir zeitig starten, um einen der schönsten Märkte in der nördlichen Region von Vietnam zu erleben. Wir fahren nach Bac Ha, etwa zweieinhalb Stunden von Sapa entfernt. Viele Angehörige der Bergvölker aus umliegenden Dörfern kommen sonntags hierher, um Handel zu treiben, auch mit Vieh wie ihren Schweinen und Büffeln. Ein Reigen aus Farben, Gerüchen und Geräuschen erwartet uns. Unser Mittagessen bekommen wir in einem lokalen Restaurant serviert. Nach einem Spaziergang in einem kleinen Dorf, wo zwei der 54 Ethnien von Vietnam leben, fahren wir nach Lao Gai, zum Grenzübergang nach China. Handel ist hier das Wort, das alle verstehen. Am Nachmittag bringt uns ein Van zurück nach Hanoi, wo wir nach etwa fünf Stunden – mit einer Pause – eintreffen werden. Nach einer kurzen Erfrischung in unserem Hotel nehmen wir wie die Einheimischen Platz auf kleinen Schemeln in einem Straßenrestaurant. (F/M/A) G

8. Tag
Freizeit in Hanoi & Abendprogramm

Heute können wir ausschlafen und dann die Hauptstadt selbst entdecken. Wertvolle Tipps gibt es dazu von der Reiseleiterin. Am Abend lassen wir die Puppen tanzen – in Südostasiens einzigartigem Wasserpuppentheater. (F/-/-)

9. Tag
Bei den Weißen Thai in Mai Chau

Heute geht es in die Berge, in die Welt der Weißen Thai und Muong. Sie siedeln auf einem Hochplateau, leben von Ackerbau und Viehzucht – und vom Tourismus. Ihre hervorragenden Webarbeiten sind weltweit begehrt. Wir haben Zeit für eine Radtour mit Genuss, für einen Bummel durchs Dorf. Bevor wir am Abend im Pfahlhaus unserer Gastfamilie übernachten, bitten uns die Dorfbewohner zum traditionellen Bambustanz. (F/M/A)

10. Tag
Dorfalltag erleben – wir gehen mit den Bauern auf‘s Reisfeld

Hunderte Sorten von Reis wachsen im Tal von Mai Chau. Handtellergroße Schmetterlinge lassen sich auf Wiesenblumen nieder. Während eines entspannten Fahrradausflugs gehen wir mit den Bauern auf‘s Feld und lernen beim Besuch eines lokalen Marktes die Früchte ihrer Arbeit kennen. Gegen Mittag sind wir wieder bei unseren Gastgebern, die bereits den Tisch für uns gedeckt haben. Dann fahren wir weiter in den Nationalpark Pu Luong. Hier können wir in der herrlichen Natur entspannen – und im Baumhaus übernachten. (F/M/A)

11. Tag
Leichte Wanderung im Nationalpark entfernt von Touristenströmen

Terrassenfelder, Weiler, die sich an Berghänge schmiegen, Wasserfälle, Hängebrücken und schmale Pfade liegen weitab von Touristenströmen. Bei einer leichten Wanderung kommen wir den hier lebenden Menschen und ihrer Kultur ganz nah. (F/M/A) G

12. Tag
Die Trockene Ha Long-Bucht – Rad fahren in Ninh Binh

Nach so viel Bergabenteuer fahren wir heute nach dem Frühstück in die Ebene – nach Ninh Binh. Wegen markanter Karst-Felsen im Wasser – umgeben von Dörfern und Reisfeldern, nennt man diesen Ort auch die Trockene Ha Long-Bucht, entgegen der Region im Norden, die im Golf von Tonkin liegt. Unsere liebenswerte Gastfamilie und ein einladender Pool erwarten uns schon. Mit dem Fahrrad können wir die Gegend erkunden. Am Abend erwartet uns eine grandiose, funkelnde Überraschung. (F/M/A)

13. Tag
Unterwegs mit Beinruderinnen ­– Familienbesuch in einem der ältesten Dörfer im Roten-Fluss-Delta

Ninh Binh ist durchzogen von unzähligen Wasserwegen, markiert von hohen Kalksteinfelsen. Am Vormittag unternehmen wir eine beschauliche Kahnpartie. Beinruderer, die meisten von ihnen Frauen, bringen uns auf einer ruhigen entspannenden Fahrt zu den schönsten Plätzen ihrer Heimat. Danach verlassen wir Ninh Binh wieder Richtung Hanoi. Der Nachmittag ist zum Ausspannen und Einkaufen gedacht. Gern zeige ich meinen Gästen, wo es die schönsten Boutiquen und Seidengeschäfte gibt. Am Abend sind wir wieder zu Gast in der Familie meiner Freundin Minh, dieses Mal in ihrem Heimatdorf. Es zählt zu den ältesten und geschichtsträchtigsten Orten im Roten-Fluss-Delta. (F/M/A)

14. Tag
Flug in die alte Kaiserstadt Hue – wir radeln durch die Palastanlagen

Jetzt können die wärmeren Sachen wegpacken und im Koffer lassen. Nach einem kurzen Flug landen wir gegen Mittag in der Mitte Vietnams. Die alte Kaiserstadt Hue am Parfümfluss, der so heißt, weil im Frühling und im Sommer Tausende Blüten von den baumbestandenen Ufern ins Wasser fallen, ist heute unser Ziel. Unser Hotel liegt gleich neben der Verbotenen Stadt, einst das administrative und politische Zentrum der Nguyen-Dynastie und der Sitz des Königs und der königlichen Familie. Für eine Besichtigungstour wählen wir eine bequeme Variante – wir steigen auf bereitstehende Fahrräder oder nehmen in einer Rikscha Platz. (F/M/-)

15. Tag
Auf dem Parfümfluss zur Parfümpagode

Heute haben wir eine ortskundige und nette Begleiterin an unserer Seite. Eine junge Studentin, erwartet uns zu einer schönen Bootstour mit Stopps an Pagoden und anderen interessanten Orten. Wir haben Zeit, an Land und zu Wasser die Landschaft, architektonische Schätze und die Menschen auf uns wirken zu lassen. Am frühen Abend bummeln wir mit unserer Gastgeberin durch ihre Stadt. Sie zeigt uns die sehenswerten Ecken. (F/-/-) G

16. Tag
Über den Wolkenpass in die Hafenstadt Da Nang und ins Laternenstädtchen Hoi An

Wo einst die Weltmacht USA ihre Basis hatte – 1965 begann mit der Landung von Bodentruppen am China Beach in Da Nang der Vietnamkrieg – steht heute ein Luxushotel am anderen. Anders als die Hafenstadt, in der Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt vor Anker gehen, blieb unser Reiseziel Hoi An am Südchinesischen Meer von Bomben verschont. Kenner sagen, sie sei die schönste Stadt Vietnams. Jahrhunderte alte, gut erhaltene, noch teils bewohnte Handelshäuser, Tempel und Versammlungshallen erzählen vom Reichtum der einstigen Hafenstadt, die an Bedeutung verlor, als der Thu-Bon-Fluss vor der Haustür versandete und in Da Nang die Handelsflotten anlegten. Auf dem Weg dorthin überqueren wir den Hai Van Pass, auf einer der landschaftlich schönsten Straßen Vietnams. Zu seinen Füßen liegt ein sichelförmiger weißer Sandstrand, der von Lang Co. Ein idealer Ort für eine ausgedehnte Mittagspause. Hier können wir das erste Mal im Südchinesischen Meer schwimmen und die Füße in den warmen Sand stecken. Am Abend erwartet uns ein anderes Meer – ein Lichtermeer am Thu-Bon-Fluss. (F/M/A)

17.-18.
Stadt- & Landleben – Besuch eines Ökodorfes – Spaß im Wasserkokosnuss-Wald

Unzählige Schneider, die auf Qualität achten, und die Hersteller von Seidenlampions sind zu Hause in Hoi An. Die Stadt ohne Hochhäuser ist autofrei. So können wir den Charme der vergangenen Jahrhunderte genießen. Im dennoch geschäftigen Zentrum haben das Volk der Cham, Chinesen, Japaner, Portugiesen, Franzosen und Inder ihre Spuren hinterlassen. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß zu erreichen. Da Hoi An am Meer liegt, gehören schwimmen im Ozean, eine aufgeschlagene Kokosnuss oder fangfrischen Fisch in einem der vielen Strandlokale genießen hier zum Urlaubsvergnügen. Bei einem Fahrradausflug in die Umgebung lernen wir das Dorf Tra Que kennen, in dem schon lange, bevor Bio ein Thema wurde, ohne jeglichen chemischen Dünger und Pestizide nachhaltig Gemüse- und Obstanbau betrieben wird. Einen Wasserkokosnuss-Wald lernen wir auf einem lustigen Bootsausflug kennen. (2xF/1xM/-)

19. Tag
Wo die Träume in den Himmel wachsen – Flug in die Wirtschaftsmetropole Sai Gon

Wir stehen zeitig auf, um den geschäftigen Fischmarkt zu besuchen. Ein Spektakel, das wir uns nicht entgehen lassen sollten. Nach dem Frühstück nehmen wir die Mittagsmaschine nach Sai Gon. In der Wirtschaftsmetropole in den Tropen wachsen die Träume von finanzkräftigen Investoren in den Himmel, wie der Landmark 81 (Stockwerke) Tower, 461 Meter hoch und damit das momentan höchste Gebäude in Vietnam und das zweithöchste Südostasiens. Noch immer trägt die Stadt den Namen von Ho chi Minh, dem Vater der Nation, liebevoll verklärt Onkel Ho genannt. Bei einem Bummel durch das Stadtzentrum begeben wir uns auf seine Spuren und auf die der Franzosen. Die Dachterrasse des Rex-Hotels ist ein geschichtsträchtiger Ort. Hinter kugelsicheren Scheiben trafen sich hier im Krieg Journalisten aus aller Welt mit Pressesprechern der US-Army. Nicht weit davon entfernt lädt der Ben-Thanh-Markt, der größte Markt der Stadt, zum Schauen und Kaufen ein. Am Abend erwartet uns Miss Saigon – traditionell gekleidet im Ao Dai und mit Mopeds. (F/-/A) G

20. Tag
Durch die Reiskammer des Südens – auf ins Mekongdelta

Nach dem Frühstück geht es raus aus der Großstadt, rein ins Mekongdelta. An einem mächtigen Arm des Mekong parkt ein Shuttel-Boot, das uns zu einer idyllisch am Fluss gelegenen Lodge bringen wird. Neben gastfreundlichen Menschen, unserem langjährigen Freund und Reiseführer Khoa erwarten uns hier stilvoll eingerichtete Bungalows und ein herrlicher Pool. Nach einem schmackhaften Mittagessen im Restaurant mit Flussblick erkunden wir die Gegend per Drahtesel, überquerenden kleine Kanäle und Brücken. Dabei halten wir an, um uns frisch gepflücktes Obst aus den Gärten freundlicher Bauern schmecken zu lassen. Sie erklären uns ihre Lebensweise und sind auch gern bereit für ein Foto. Am Abend besuchen wir einen Spezialisten für die Herstellung von Klebreis, einer lokalen Delikatesse. (F/M/A) G

21. Tag
Mitten im Delta – Rückfahrt über Saigon nach Mui Ne

Auf einer einstündigen, frühen Morgentour mit dem Longtailboot erleben wir den Alttag am Fluss. Die Menschen hier handeln mit allem, was die fruchtbare Erde zu bieten hat, wie Erzeugnisse aus Reis und aus Lotus, Kokosnüssen, Ananas, Bananen, Papaya, Rattan, Bambus und vielen Gemüsearten, die angebaut werden. Wieder zurück in unserer Lodge, können wir bis zum Mittagessen den schönen Pool genießen. Dann bringt uns ein Boot zum Hafen von Cai Be. Auf der Fahrt über Saigon nach Mui Ne stoppen wir an einem herrlich am Saigon-Fluss gelegenen Restaurant. Hier gibt es nicht nur köstlichen Kaffee, auch kleine Snacks versüßen uns die Weiterreise in unser Relax-Hotel am Südchinesischen Meer. (F/M/Kaffee und kleine Köstlichkeiten/)

22.-24.
Traumstrand, Fischerdörfer und die Dünenlandschaft von Mui Ne

Die Halbinsel Mui Ne in der Nähe des kleinen Fischerortes Phan Thiet ist ein Ort für Genießer. Ein von Palmen gesäumter Kilometer langer Sandstrand verführt zum Relaxen. Wir können im Hotel-Pool und im Meer schwimmen, den Fischern morgens bei der Arbeit zusehen, eine Wanderung in den Roten oder Weißen Dünen im Hinterland unternehmen oder einfach nur faulenzen – bei einem Drink aus einer frisch geschlagenen Kokosnuss. (3xF/-/-)

25. Tag
Auf Wiedersehen Vietnam!

Heute müssen wir Abschied nehmen von Vietnam. Je nach Flugbuchung starten wir rechtzeitig die Rückreise zum Flughafen in Sai Gon, bei einem Nachtflug erst am späten Nachmittag. (F/-/-)

26. Tag
Ankunft in der Heimat

Nach ereignisreichen Tagen kehren wir zurück mit wundervollen Erinnerungen an eine Reise durch Vietnam.

freie Plätze
freie Plätze
gesichert / wenig frei
gesichert / wenig frei
ausgebucht / nicht mehr buchbar
ausgebucht / nicht mehr buchbar
23.02. – 20.03.2026 26 Tage 3.220 Euro
ausgebucht / nicht mehr buchbar
bereits ausgebucht
EZ-Zuschlag: 680 Euro, Kind (bis 11 Jahre im Zimmer der Eltern) 2.170 Euro

Leistungen:

  • Rundreise mit Besichtigungen, allen Eintritten, Übernachtungen, zwei Inlandflügen (Flughafensteuern/Treibstoffzuschläge inklusive), Transfers lt. Programm
  • Übernachtung in Hotels (ab 3+*), im Zug, im Pfahlhaus der Bergvölker, in Homestays, in einer Lodge am Mekong
  • Verpflegung laut Programm (F = Frühstück; M = Mittagessen; A = Abendessen)
  • unterwegs per Flugzeug, Zug, Van, Bus, Fahrrad, Rikscha, Sampan, Boot, Fähre, Seilbahn und – zu Fuß
  • Reiseleitung durch Buchautorin Heike Baldauf; an einigen Orten zusätzlich lokale englischsprachige Guides (G); Wanderungen teils ausschließlich mit lokalen englischsprachigen Guides
  • optimale Reisevorbereitung durch ausführliche Beratung und ein erstes, gemeinsames Essen mit Stäbchen in Deutschland (inkl.)
  • pro Buchung ein Reisehandbuch: Länderporträt Vietnam von Autorin Heike Baldauf
  • Reisepreissicherungsschein

Extras:

  • internationaler Flug nach Hanoi und von Saigon (900-1200 Euro, gerne Reservierung/Buchung durch uns)
  • Zubringer nach/von Frankfurt (Rail&Fly 86 Euro)
  • fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder, sonstige persönliche Ausgaben
  • ein Visum ist nicht erforderlich!
  • Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung

Eine Auswahl möglicher Guides:

  • Heike Baldauf Reiseleiterin, Journalistin mit Insiderkenntnissen zu Vietnam, Buchautorin, Produktdesign und Kundenberatung Vietnam/Thailand/Myanmar

    Heike reiste erstmals 1979 nach Vietnam, 1997 nach Thailand und 2003 nach Burma. Ihre Gäste profitieren von den jahrzehntelangen, kulturellen Erfahrungen, Freundschaften und Erlebnissen, die sie sehr gern mit Ihnen teilt. Mit ihr schauen Sie hinter den Bambusvorhang und kommen dem Alltag der einheimischen Bevölkerung ganz nah.

  • Khoa Reisebegleiter im Mekongdelta

    Khoa ist ein umsichtiger Mensch, der sehr gern sein vielfältiges Wissen über die Natur und Kultur im Mekongdelta an seine Gäste weitergibt. Als Bauer kennt er jede Pflanze und führt Sie zu Plätzen, die nur Sie mit ihm entdecken können. Seine Herzlichkeit und die Tatsache, dass er ausgezeichnet Englisch spricht, macht eine Tour mit ihm zu einem unvergesslichen Erlebnis.

  • Tan vom Volk der Schwarzen Hmong – unsere Reisebegleiterin in Sapa
    Tan verbreitet immer gute Stimmung, auch an einem Regentag. Sie führt Sie in die Geheimnisse ihrer Kultur ein, einer von 54 Ethnien in Vietnam, die überwiegend die Bergregionen bewohnen. Mit ihr durchwandern Sie ihre von harter Arbeit auf Reisterrassen geprägte Heimat, tratschen auf Märkten mit Frauen anderer Volksgruppen und sind auf rutschigen Pfaden immer auf der sicheren Seite.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise aufgrund des Reisestils, der Besonderheiten des Reiselandes und der geplanten Aktivitäten vor Ort für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Sprechen Sie uns im Einzelfall bitte an, um eventuell eine Lösung zu finden.

Mindestteilnehmerzahl & Tourabsage

Die Mindestteilnehmerzahl für diese Reise liegt bei 4 Teilnehmern. Bei Nichterreichen bis 30 Tage vor Tourbeginn, ist eine Absage der Reise seitens des Veranstalters möglich.

Reiseveranstalter

MOSKITO Adventures

Einreise - Visa - Impfungen

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Für zusätzliche Hinweise empfehlen wir unsere Rubrik “Reisemedizin” sowie die reisespezifischen Seiten des Auswärtigen Amtes.