20 Tage
Dauer
8-12
Teilnehmer
Anforderung
ab 4.260 € (inkl. Flug)
Preis p.P.
Peking
Verlängerung
Diese wunderschön kombinierte China-Tibet-Reise führt nicht ausschließlich entlang klassischer Hauptrouten, sondern ebenso ins tibetische Hinterland - wir wandern abseits der ausgetretenen Pfade und unserwestlichster Punkt ist der höchste Berg der Erde, der Mount Everest. Wir beschränken uns nicht nur auf Hotels oder Gasthäuser, sondern genießen zwei Mal an malerischen Orten die typische Freiheit des tibetischen Hochlandes und nächtigen bequem in gemütlichen und modernen Zelten. Moderate durchweg fakultative Wanderungen mit leichtem Gepäck bilden den aktiveren Teil dieser Reise. Und all dies in kleiner Gruppe, mit einem erfahrenen tibetischen Team und unserer deutschen kompetenten Reiseleitung! Im Norden der Provinz Yunnan beginnen wir unsere Reise. Das Volk der Naxi, dessen Wurzeln bis zum heiligen Berg Kailash in Westtibet führen, lebt hier in der Kleinstadt Lijiang auf für uns noch "tiefen" 2.400 Metern Höhe seine Traditionen. In der Tigersprungschlucht wandern wir stets mit Blick auf den Jadedrachenschneeberg und in "Shangri-La" sind wir bereits mitten im tibetischen Kulturkreis. Gut akklimatisiert auf nun 3.000m Höhe fliegen wir spektakulär über den östlichen Himalaya nach Lhasa. Nach Ankunft in der "Stadt der Götter" erkunden wir bedeutende Heiligtümer wie den Jokhang und den Potala, jedoch auch das etwas abgelegenere Drak Yerpa, welches fast nur von einheimischen Pilgern aufgesucht wird. Über den türkisfarbenen Skorpion-See (tibet. Yamdrok Tso) gelangen wir zum Tashilunpo-Kloster in Shigatse. Nun wird es majestetisch! Wir nähern uns den höchsten Bergen der Erde. Der Pang La, ein Pass, der uns den Atem rauben wird. Nicht nur weil die Luft recht dünn ist, sondern auch weil wir im wunderschönen Abendlicht sechs 8.000er Gipfel bestaunen können, u.a. den Qomolongma mit 8.848 Metern Höhe, besser bekannt als Mount Everest. Nun schon ziemlich gut an die Höhe angepasst, wandern wir am "North Face"-Basislager und lassen uns von der meditativen Stimmung in einer Höhle, wo einst der indische Guru Rinpoche verweilt hat, inspirieren. Von diesem westlichsten Punkt unserer Reise auf dem tibetischen Hochplateau fahren wir mit einem Abstecher bei den Mönchen von Sakya zurück nach Shigatse. Auf einer nicht asphaltierten, aber gut befahrbaren Nebenroute bewegen wir uns zur Tanggula-Bergkette, wo uns zunächst der heilige 7.000er Qungmoganze ins Staunen versetzt. Den krönenden landschaftlichen Abschluss bildet der auf 4.760 Metern Höhe gelegene Namtso-See, der mit den weißen Gipfeln im Hintergrund eine unglaubliche Kulisse bildet. So reihen sich auf dieser Tibetreise unvergessliche Momente wie Perlen einer Gebetskette aneinander, Momente von denen Sie Ihr ganzes Leben zehren werden! Neugierig geworden? Dann stöbern Sie einfach weiter...
  • optimale und sanfte Höhenakklimatisierung
  • einheimische tibetische Begleitmannschaft
  • Panoramablick auf sechs 8.000er! Kanchenjunga (8.586m), Makalu (8.463m), Lhotse (8.516m), Everest (8.848m), Cho Oyo (8.201m), Shishapangma (8.013m)
  • Lhasa: Jokhang, Potala, Drak Yerpa, Tashilunpo-Kloster in Shigatse & Kumbum-Stupa in Gyantse
  • Altstadt von Lijiang (UNESCO-Weltkulturerbe) am Fuße des Jadedrachenschneeberges (5.596m)
  • 1,5-Tagestour in der Tigersprungschlucht
  • spektakulärer Himalaya-Flug von Nord-Yunnan nach Lhasa
  • Übernachtung direkt neben dem Songzanlin-Kloster bei unseren Freunden im kleinen Familienhotel
  • Mount Everest North Face vom Rongbuk-Kloster (5.150m)
  • abseits der Hauptrouten: Sakya Kloster & heiliger Qongmoganze (7.048m)
  • Namtso-See: Wanderung, Sonnenauf- und Sonnenuntergang
  • Camping und Freizeit am türkisfarbenen Skorpion-See
  • Begegnungen mit tibetischen Bauern, Nomaden und Mönchen
  • leichte bis moderate Wanderungen (durchweg fakultativ)
  • individuelle Verlängerung in Peking
  • kleine Gruppe & deutschsprachige MOSKITO-Reiseleitung!
11.10.  -  30.10.2019 20 Tage 4.180 Euro ausgebucht, volle Tour mit Reiseleiterin Dorothea Böhr
24.04.  -  13.05.2020 20 Tage 4.260 Euro
05.06.  -  24.06.2020 20 Tage 4.260 Euro
09.10.  -  28.10.2020 20 Tage 4.260 Euro
16.04.  -  05.05.2021 20 Tage 4.260 Euro
07.05.  -  26.05.2021 20 Tage 4.260 Euro
15.10.  -  03.11.2021 20 Tage 4.260 Euro
EZ-Zuschlag: 30 Euro (nur Zelt), 290 Euro (Hotels/Gasthäuser+Zelt), 1x Gemeinschaftsunterkunft
Eine Auswahl möglicher Guides:
  • Christian Hertel Firmengründer, Diplom-Kaufmann, Koordinator Fernreisen, Eventplanung, Reiseleiter China, Tibet, Indien, Sri Lanka
    “Chris” ist Firmengründer und vollblutiger Asienliebhaber. Er studierte in Hongkong, spricht Chinesisch und etwas Tibetisch. Seit 2003 bereist Chris die bunte Vielfalt Asiens, u.a. Tajikistan, Kirgistan, Usbekistan, China, Tibet, Sri Lanka, Thailand, Malaysia, Singapur, Philippinen, Indonesien, Indien, Kambodscha. Alle seine Erfahrungen und Kontakte vor Ort bringt er mit ein und gestaltet mit viel Liebe zum Detail wunderschöne Reisen für unsere Gäste. Gehen Sie mit ihm auf Tour in China und Tibet und erkunden Sie Orte abseits der üblichen Pfade.
  • Dorothea Böhr Produktdesign & Kundenberatung, Reiseleitung China, Tibet & Taiwan
    Gebürtig aus Wiesbaden fühlt sich Doro seit einigen Jahren in Leipzig heimisch. Als studierte Sinologin durchquerte sie zahlreiche Regionen in China und reiste allein entlang der Seidenstraße bis ins zentralasiatische Usbekistan. Doro lebte zehn Monate in Chengdu, einem beliebten Ausgangspunkt für Überlandfahrten nach Tibet, studierte dort Sprache und Kultur und lernte auch die kulinarischen Besonderheiten schätzen. Für unsere Reisen nach China und Tibet ist sie Ihre kompetente Reiseleiterin.
  • Lhotse Reiseleitung Tibet
    Sehr erfahren und umsichtig betreut Lhotse Sie als unsere Reisegäste in Tibet. Seit nun schon mehr als 15 Jahren ist es seine Passion. Mit ihm reisen Sie mit Muße zu faszinierenden Schauplätzen, welche den üblichen Tibet-Touristen verborgen bleiben. Lhotse lebt mit seiner Familie in Lhasa und spricht ein überraschend gutes Deutsch. Lassen Sie sich von ihm in die Kultur seiner Heimat verführen.
  • Sebastian Eckloff Produktdesign & Reiseleitung China, Tibet & Taiwan
    Aufgewachsen an der Ostsee hat es ihn im Jahr 2006 nach Leipzig verschlagen, wo er sich seitdem mit der wechselvollen Geschichte und der Kultur Chinas beschäftigt. Er verbrachte mit seiner kleinen Familie fast ein Jahr auf dem chinesischen Festland. Reisen durch Taiwan und Japan weckten bei ihm die Faszination für Asien und jeder Aufenthalt belebt diese Faszination aufs Neue. Gute freundschaftliche Kontakte pflegt Sebastian auch in der wunderschönen Yunnan-Provinz und auf dem Dach der Welt, in Tibet, schaut er auf unseren Touren regelmäßig beim Geo-Caching, ob seine Spuren noch zu finden sind.
Neben Übernachtungen in Hotels oder Gasthäusern verbringen wir auch 2 Nächte im Zelt. Es sind moderne Zelte und bequeme Iso-Matten, welche für hohen und vor allem sauberen Schlafkomfort sorgen. Wir haben somit die Möglichkeit auch abseits der Städte in freier und sicherer Naturlandschaft zu übernachten. Alle beschriebenen Wanderungen sind durchweg fakultativ und dauern zwischen einer und 4 Stunden. Der erste Wandertag in der Tigersprungschlucht dauert etwa 7 Stunden. Festes eingelaufenes Schuhwerk und Trittsicherheit werden für diese aktiven Ausflüge vorausgesetzt. Hier und da sind die Wege steinig. Bei Überlandfahrten zwischen zwei und 7 Stunden können nach Belieben der Gruppe Pausen eingelegt werden, um die Sitzmuskulatur wieder zu lockern. Die Luft in Tibet ist sehr trocken, bedarf somit viel Flüssigkeitszufuhr und insbesondere auf Pässen weht oft ein kräftiger Wind. Höhenerfahrung ist von Vorteil, aber keine Bedingung für diese Tour. Unsere Nächte im Norden der Yunnan-Provinz zwischen 2.400 und 3.100 Meter tragen zu einer optimalen Akklimatisierung bei. In Lhasa und an allen weiteren Orten in Tibet nehmen wir uns stets viel Zeit. Unsere Reiseleiter haben viel Erfahrung auf dem tibetischen Hochland und geben stets wertvolle Tipps bezüglich Kleidung, Ernährung und Bewegung. Öffnen Sie sich auf dieser China-Tibet-Reise für Begegnungen mit der einheimischen Kultur, wandern Sie mit uns auf ausgewählten Pfaden und freuen Sie sich natürlich auf den höchsten Berg der Erde, den Everest!  >> generelle Erläuterungen zur Symbolik "Anforderung"
1. Tag
Abflug nach Lijiang via Chengdu oder Peking
2. Tag
Ankunft beim Volk der Naxi in der Yunnan-Provinz

Herzlich willkommen in der Yunnan-Provinz in der idyllischen Kleinstadt Lijiang auf 2.400 Metern Höhe. In dieser südwestchinesischen Provinz leben etwa 23 ethnische Völker mit eigener Kultur und Sprache. Die Naxi, deren Wurzeln zum heiligen tibetischen Berg Kailash führen, leben hier in Lijiang ihre Traditionen. Auch lebt die so genannte Dongba-Schrift weiter fort. Dabei handelt es sich um die weltweit einzigste noch lebendige Piktogrammschrift. Für zwei Nächte beziehen wir unsere gemütliche Unterkunft mitten in der Altstadt. Diese gehört übrigens zum Erbe der UNESCO und vermittelt ein authentisches Gefühl des Chinas, dass man sonst nur noch aus Filmen kennt. Je nach Ankunftszeit begeben wir uns auf eine erste kleine Erkundungstour. In jedem Fall lädt Sie unser Reiseleiter zum Begrüßungsessen ein, bei dem wir uns alle auf die bevorstehenden Reisetage einstimmen können. Ü: 3* Hotel (-/-/A)

3. Tag
Lijiang: Löwenberg & Park des Schwarzen Drachen

Vom Löwenberg blicken wir über das Dächermeer der Altstadt. In dem Labyrinth aus kleinen Gassen, Brücken und Wasserläufen wird kaum einer unsere Unterkunft ausmachen können. Auch zum Elefantenberg, an dessen Fuße sich der Park des Schwarzen Drachen befindet, können wir von hier aus blicken. Wenig später sind wir selbst dort und lassen uns treiben. Im Hintergrund thront der 5.596m hohe Jadedrachenschneeberg und bildet mit den Elementen des Parks eine malerische Kulisse. Der restliche Tag steht zur individuellen Gestaltung frei zur Verfügung. Sehr empfehlenswert ist ein Besuch des Naxi-Orchesters, bei welchem in Einzel- und Gruppenvorführungen verschiedenste für die Region typische Instrumente vorgestellt werden. Auch können wir einen kurzen Ausflug ins benachbarte Dorf Baisha organisieren. Dort lebt der weltbekannte Dr. Ho, der am Fuße des Jadedrachenschneeberges seit Jahrzehnten Kräuter testete und damit seine eigene Kräutermedizin ins Leben rief. Er gründete eine Klinik und übertrug sein Wissen auch an seinen Sohn. Schlendern Sie am Abend gern noch einmal durch die Altstadt, die dann wunderschön erleuchtet ist. Ü: 3* Hotel (F/M/-)

4. Tag
Wanderung durch die Tigersprungschlucht

Wir verlassen Lijiang und bewegen uns durch die malerische Landschaft des Osthimalayas nach Qiaotou, unserem Startpunkt einer fantastischen 1,5-tägigen Wanderung durch die so genannte Tigersprungschlucht. Deren Name entstand durch eine Legende, nach der ein Tiger durch einen Sprung über den Fluss seinem Feind entkam. Eingerahmt wird die Schlucht durch den Jadedrachenschneeberg einerseits und den Haba-Berg andererseits. Letzter, auch ein 5.000er Schneeriese, zeigt sich uns erst am Folgetag. Ein Tagesmarsch mit atemberaubenden Aussichten führt uns zu einem Gasthaus mit einer spektakulären Kulisse, deren Anblick wir uns wirklich verdient haben! Fahrtzeit: ca. 3h, Gehzeit: ca. 8h, ↑ 400 Hm ↓ 400 Hm, Ü: 2* Gasthaus (F/M/A)

5. Tag
Weißwasserterrassen von Baishuitai & Mythos Shangri-La

Mit der Morgendämmerung brechen wir auf und steigen hinab zu unserem Frühstückslokal direkt vor der Flanke des Jadedrachens. Ein etwas anspruchsvollerer aber überaus reizvoller Pfad führt uns von dort (optional) bis hinunter zum Fluss, wo das Wasser wild durch eine enge Passage prescht. Übrigens ist es nach dem Nil und Amazonas der drittlängste Fluss der Erde und trägt weiter ostwärts den Namen „Yangtse“. Der Höhenunterschied zu den schneebedeckten Bergspitzen ist bis zu 3.900m groß, was diese Schlucht zu einer der weltweit tiefsten macht. Den gleichen Weg laufen wir wieder hinauf und fahren im Anschluss gemeinsam hinaus aus der Schlucht und hinein in eine atemberaubend schöne Berglandschaft. Unterwegs legen wir einen kleinen Zwischenstopp ein und erkunden die heiligen Weißwasserterrassen von Baishuitai. Ein paar Kilometer weiter erreichen wir tibetischen Kulturraum, auch wenn die heutigen politischen Grenzen anders gesteckt sind. Unser Tagesziel, einst Zhongdian, trägt heute den sagenumwobenen Namen Shangri-La. Zahlreiche Abenteurer folgten einst diesem Mythos und begaben sich auf die Suche nach einem gleichnamigen Ort. Ein Ort, an dem man Ruhe für den Geist, Frieden für die Seele und Einklang mit den Elementen der Natur finden soll. Wir übernachten direkt neben dem buddhistischen Songzanlin-Kloster in einem gemütlichen Hotel unserer befreundeten tibetischen Familie auf knapp über 3.000m Höhe. Optimal zur weiteren Akklimatisierung! Fahrtzeit: ca. 5h, Gehzeit: ca. 3h, ↑ 100 Hm ↓ 250 Hm, Ü: 3* Hotel (F/M/A)

6. Tag
tibetische Kultur und Religion im Songzanlin-Kloster

Den heutigen Tag beginnen wir mit der Erkundung des 300 Jahre alten Songzanlin-Klosters. Wir nehmen uns dafür viel Zeit und haben die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben der tibetischen Mönche zu erhalten. Am Nachmittag fahren wir mit dem lokalen Bus in die Altstadt Shangri-Las, besuchen einen einheimischen Markt und laufen zu einer riesigen Gebetsmühle. Sie soll durch ständiges Drehen der Pilger und Passanten den Geist des Buddhismus am Leben halten und diesen über das Land verbreiten. Der Abend steht zum freien Erkunden der Altstadt zur Verfügung, wobei es sich lohnt, den Menschen auf dem Marktplatz beim Tanzen zuzusehen bzw., wer sich traut, auch mitzutanzen. Ü: 3* Hotel (F/-/-)

7. Tag
Himalaya-Flug nach Lhasa & Pilgerrunde auf dem Barkhor

Heute verlassen wir Shangri-La und genießen einen landschaftlich spektakulären Flug über den östlichen Himalaya mit weißen Gipfeln und zahlreichen Gletschern. Wir schweben über das Yarlung-Tal, die Wiege der tibetischen Kultur und erreichen direkt neben dem großen Brahmaputra den Gongkar Airport. Willkommen in Lhasa! Willkommen auf dem Dach der Welt! Willkommen auf 3.600 Metern Höhe. Wir beziehen unser Hotel inmitten der Altstadt. Trotz des immer stärker werdenden chinesischen Einflusses hat es die „Stadt der Götter“ bis heute geschafft, viel von ihrem Charme und ihrer Spiritualität zu bewahren. Einen ersten Eindruck davon bekommen wir gleich bei einer kleinen Pilgerrunde um den Jokhang-Tempel, dem heiligsten Bauwerk der Tibeter! Im Uhrzeigersinn umrunden wir das Kloster entlang der sogenannten Barkhor-Straße und erleben dabei die tibetischen Gläubigen in ihrer tiefsten Spiritualität. Ihr Reiseleiter wird Ihnen Erläuterungen zur Kultur und zum Glauben der Tibeter geben. Gemeinsam mit ihm gelangen Sie an Orte, an denen man allein wohl vorbei laufen würde. Der Duft von Yakbutter, der Klang von vor sich hingemurmelten Mantras und die Masse an Gläubigen sorgen zusammen für ein unvergessliches erstes Tibeterlebnis! Im Anschluss an unseren Rundgang kehren wir gemütlich ein und speisen in einem tibetischen Restaurant. Probieren Sie z.B. leckere Momos (Teigtaschen) oder Thenthuk (kräftige Suppe mit Nudeln, Gemüse und Yakfleisch). Ü: 3* Hotel (F/-/A)

8. Tag
Lhasa, Jokhang-Tempel & Potala

Zu Fuß begeben wir uns durch die engen Gassen erneut zum Barkhor und beobachten die zahlreichen Pilger bei ihren Ritualen. Viele von ihnen kommen von ganz weit her, haben etliche Kilometer zurückgelegt und – sofern auf traditionelle Weise ausgeführt – durch unzählige Niederwerfungen das Leid der Lebewesen auf sich genommen. Deren erster Anlaufpunkt in Lhasa ist auch unser Ziel. Es ist der Jokhang, in dem die heiligste Buddha-Statue der Tibeter aufbewahrt wird! Mit unserem tibetischen Guide werfen wir einen Blick hinter die Fassaden in das Innere dieses Sakralbaus und erfahren so mehr über den buddhistischen Glauben. Im Anschluss machen wir uns auf zu einem der großen Architekturwunder dieser Welt, dem Potala-Palast, in dem es nicht wenige Stufen zu bewältigen gibt. Die burgähnliche Anlage auf dem Marpo Ri – dem roten Berg – ist bereits von außen sehr imposant und thront als Wahrzeichen über der Stadt! Wir betreten den Palast gemeinsam mit unserem Guide, der versuchen wird, ein wenig mehr des komplexen tibetischen Gedankengutes für uns begreifbar zu machen. Prunkvolle Mandalas, wunderschöne Wandmalereien und zahlreiche buddhistische Heiligtümer gilt es zu bestaunen. Auch wenn die ehemalige Residenz der Dalai Lamas (Nummer 5 bis 14) viele Besucher außerhalb Tibets anzieht, ist es immer noch ein heiliger Ort der Einheimischen. Wir verlassen den Potala, laufen noch ein wenig entlang des angrenzenden Pilgerweges und können die Gläubigen beim Drehen der Gebetsmühlen beobachten, oder auch selbst probieren – natürlich stets im Uhrzeigersinn! Unser Weg führt uns in einen Park direkt hinter dem Potala, wo wir umgeben von zahlreichen Einheimischen in einem tibetischen Teehaus ausruhen und einen traditionellen Buttertee Lassen Sie es jedoch lieber etwas ruhiger angehen. Denn immerhin befinden wir uns auf 3.600m Höhe über dem Meeresspiegel! Ü: 3* Hotel (F/M/-)

9. Tag
Lhasa, Drak Yerpa

Nach einem guten Frühstück machen wir einen Ausflug östlich von Lhasa zum Kloster Drak Yerpa. Anders als z.B. Ganden wird es nur von wenigen Touristen besucht und bietet uns eine ruhige Abwechslung zur quirligen Stadt. In friedvoller Kulisse folgen wir den Einheimischen und besuchen kleine Höhlen, in denen bedeutende Persönlichkeiten des tibetischen Buddhismus viele Jahre meditiert haben. Bei diesem Ausflug erfährt unser Körper tagsüber einen neuen Höhenreiz (etwa 4.400m), wobei wir am Abend ein letztes Mal im für tibetische Verhältnisse „tiefen“ Lhasa zu Bett gehen. Restlicher Tag Freizeit. Fahrtzeit: ca. 2h, Gehzeit: ca. 2h, ↑ 200 Hm ↓ 200 Hm, Ü: 3* Hotel (F/M/-)

10. Tag
Pass Khamba La (4.794m) & Camp am malerischen Skorpion-See

Heute geht es hoch hinaus beim Erklimmen der zahlreichen Serpentinen hinauf zum Khamba La. Mit Überschreiten dieses 4.794m hohen Passes eröffnet sich uns ein unglaublich schöner Anblick hinunter zum türkisfarbenen Yamdrok Tso, zu Deutsch Skorpion-See. Im Hintergrund dieses Frischwassersees erhebt sich das gewaltige Bergmassiv um den Noijin Kangsang (7.206m). Nicht nur hier auf dem Pass, sondern auch wenig später unten am Ufer nehmen wir uns Zeit. Etwas später Richtung Nangartse errichten wir unser heutiges Camp, malerisch direkt am Skorpion-See! Bis zum Abendessen haben Sie Gelegenheit die Umgebung frei zu erkunden. Zeltübernachtung auf etwa 4.450m Höhe. Fahrtzeit: ca. 3-4h, Ü: Zelt (F/M/A)

11. Tag
Kumbum in Gyantse, „Kornkammer Tibets“, Shigatse

Nach einer geruhsamen Nacht auf dem riesigen Grasland, eingebettet zwischen See und den umgebenden Bergen setzen wir unsere Reise fort. Wir fahren hinauf zum knapp über 5.000m hohen Karo La. Natürlich steigen wir auch hier aus, aber nicht nur um die für uns neue Höhenluft einzuatmen, sondern auch um die eisigen Gletschermassen des Noijin Kangsang zu bestaunen. Auf dem südlichen Friendship Highway, der Lhasa mit Kathmandu verbindet, geht es weiter zur einst drittgrößten Stadt Tibets, nach Gyantse. Während die über der Stadt thronende Festung heutzutage kaum mehr eine Rolle spielt und hauptsächlich historische Bedeutung hat (Kampf der Einheimischen gegen eine zahlenmäßig weit überlegene britische Armee), herrscht im Pelkhor-Kloster reges Kommen und Gehen. Die während der Kulturrevolution schwer beschädigte Anlage ist berühmt für sein Kumbum, dem größten Chörten Tibets. Mit jedem weiteren erklommenen Stockwerk dieser wunderschönen Stupa soll man der Erleuchtung einen Schritt näher kommen, probieren Sie es aus! Weiterfahrt durch ein sehr fruchtbares und geschickt bewässertes Tal, in dem wir den Bauern beim Ackerbau zuschauen können. Die Region hier könnte man auch als die „Kornkammer Tibets“ bezeichnen, da hier auf riesigen Feldern die für die Einheimischen sehr bedeutende Hochgerste angebaut wird. Wenn nach Ankunft in Shigatse (3.850m) noch Zeit bleibt, können wir einen kleinen Rundgang durch die Stadt unternehmen. Empfehlenswert ist es auch, den Gläubigen folgend, eine Kora um die hiesige Klosteranlage zu laufen. Dabei drehen wir zahlreiche Gebetsmühlen und können für uns selbst oder für die Liebsten zuhause etwas Gutes wünschen. Übernachtung im Hotel. Fahrtzeit: ca. 3h, Ü: 3* Hotel (F/-/-)

12. Tag
Tashilhunpo-Kloster, traumhaftes Himalaya-Panorama!

Das Highlight der höchstgelegenen Stadt Chinas ist zweifelsohne das Tashilhunpo-Kloster. Der traditionelle Sitz des Panchen Lamas beherbergt zahlreiche Hallen gefüllt mit Statuen, Wandmalereien und anderen Meisterstücken buddhistischer Kunst, die nur darauf warten von uns erkundet zu werden. Bei unserer Weiterfahrt überqueren wir den Gyatso La (5.220m) und können etwas dahinter bereits einen Blick vom höchsten Berg der Erde erhaschen. Wir verlassen nun den „Friendship Highway“, der Lhasa mit Kathmandu verbindet, und winden uns hinauf zum Pang La, den wir bei bestem Licht am späten Nachmittag bzw. zeitigen Abend erreichen. Wohl einmalig ist der Panoramablick auf 6 der 14 (!!) Achttausender Berge unserer Erde. Kanchenjunga (8.586m), Makalu (8.463m), Lhotse (8.516m), Everest (8.848m), Cho Oyu (8.201m) und Shishapangma (8.013m) reihen sich von Ost nach West aneinander. Warm eingepackt und die Kamera in der Hand können Sie sich von Ihrem Reiseleiter die besten Plätze zeigen lassen, um dieses imposante Panorama fotografisch festzuhalten. In Tashi Dzom/Peruche (4.200m) kehren wir in einer gemütlichen Gaststube zum Abendessen ein und beziehen unsere Zimmer. Fahrtzeit: ca. 5h, Gehzeit: ca. 1h, ↑ 150 Hm ↓ 150 Hm, Ü: 2* Gasthaus (F/M/-)

13. Tag
„Everest North Face“

Nach einem guten Frühstück beladen wir unser Fahrzeug und brechen auf zu einem weiteren mit Sicherheit einmaligen und unvergesslichen Höhepunkt unserer Tibetreise. Vom Rongbuk-Kloster ist der Mount Everest (tibet. Qomolongma) bereits gut sichtbar. Zu Ehren der „Muttergöttin“ haben wir ein großes Zeitfenster eingeplant. Wir lassen uns von der gewaltigen „North Face“ des höchsten Berges der Erde ins Staunen versetzen. Die Nacht verbringen wir in einem stationären Gemeinschaftszelt in einem großen Camp in der Nähe des Rongbuk-Klosters (5.000m). Am warmen Ofen können wir abends unsere Reiseabenteuer austauschen. Hinweis: Es besteht die Möglichkeit bei Höhenunverträglichkeit für geringe Mehrkosten auch wieder in Tashi Dzom zu übernachten. Fahrtzeit: ca. 1h, Ü: stationäres Gemeinschaftszelt mit Betten (F/-/A)

14. Tag
Sonnenaufgang am Everest, Sakya-Kloster: Spaziergang im Nordteil

Pünktlich zu Sonnenaufgang verlassen wir unser Zelt und blicken noch einmal auf die Nordflanke des Everest. Rückfahrt zum „Friendship-Highway“ mit Stopp auf dem Pang La. Nach der kleinen Stadt Lhatse verlassen wir den „Friendship Highway“ für einen in vielerlei Hinsicht lohnenswerten Abstecher nach Sakya. Optional lädt Sie unser Guide nach Ankunft zu einem lohnenswerten Spaziergang im Nordteil des Sakya-Klosters ein. Übernachtung in einem schönen tibetischen Hotel. Fahrtzeit: ca. 5h, Gehzeit: ca. 1h, ↑ 50 Hm ↓ 50 Hm, Ü: 3* Hotel (F/-/A)

15. Tag
„kulturelle Schatzkammer“ im Sakya-Kloster, Shigatse

Wir tauchen weiter ein in die Welt der „Blumensekte“, einer weiteren Hauptströmung des tibetischen Buddhismus. Das hiesige Stamm- und Hauptkloster beherbergt eine große Anzahl von Kulturgütern, u.a. eine Bibliothek mit über 84.000 Schriftstücken, weshalb man es auch gern als „Zweites Dunhuang“ bezeichnet. Das ursprünglich als Festung gegen die Mongolen erbaute Kloster blickt auf eine über sechshundertjährige Geschichte zurück. Nach gemeinsamer Besichtigung gibt es Freizeit für eigene Erkundungen. Laufen Sie z.B. entlang der Klostermauern oder erstehen Sie noch das eine oder andere Souvenir in den kleinen Pilgershops von Sakya. Im Anschluss kehren wir zurück nach Shigatse. Hotelübernachtung. Fahrtzeit: ca. 4h, Ü: 3* Hotel (F/-/-)

16. Tag
heiliger Qungmoganze (7.048m), Freizeit im Camp

Nach einem kurzen Abschnitt auf der nördlichen Route des Friendship Highways entlang des Yarlung Tsangpos (Brahmaputra) biegen wir ab in ein Seitental und verlassen die Hauptroute. Wir begeben uns ins tibetische Hinterland und in eine von Touristen weniger besuchte Region. Unsere Fahrt führt uns durch zahlreiche kleine Dörfer, teils entlang kleiner Flüsse inmitten wirklich idyllischer Landschaft. Wie bei all unseren Überlandfahrten können wir nach Belieben Stopps einlegen. Nach Überquerung des Dongula La (4.834m) erreichen wir schon bald einen ganz besonderen Ort und absoluten Geheimtipp für Tibetreisende, die sich für die Landschaft und Bergwelt des Himalayas interessieren. Wir befinden uns am Fuße des für die Tibeter heiligen Qungmoganze (7.048m). Hier oder noch hinter dem Shogu La-Pass (5.259m) schlagen wir zum zweiten mal unser Camp auf. Genießen Sie das Lager oder erkunden Sie die Umgebung. Es ist ein toller Abend, um einfach die uns bietende Natur zu genießen, fernab von Asphaltstraßen und städtischem Treiben. Übernachtung im Zelt auf etwa 4.650m. Fahrtzeit: ca. 4h, Ü: Zelt (F/M/A)

17. Tag
Tanggula-Berge & heiliger Namtso-See

Bis zum zeitigen Nachmittag bleiben wir sesshaft, zumindest was unser Camp betrifft. Gestalten Sie die Zeit nach Belieben: genießen Sie unser Lager, lesen Sie einen Roman, vervollständigen Sie Ihr Reisetagebuch oder unternehmen Sie gemeinsam mit unserem Reiseleiter einen kleinen Ausflug in die umliegende Bergwelt. Bestückt mit einem reichhaltigen Lunchpaket können wir an schönen Plätzen verweilen. Nach der Rückkehr zum Camp und einem heißen Kaffee oder Tee packen wir alles zusammen und reisen weiter. Das Tal öffnet sich zu einer weitläufigen Ebene und wir erreichen wieder die Hauptroute. Links von uns erstrecken sich die Tanggula-Berge und rechts ist stets die Bahnstrecke zu sehen. In Damxung biegen wir nach Norden ab, überqueren die Bergkette und erblicken schon bald den wunderschönen Namtso-See. Auf der Halbinsel Tashidor beziehen wir unsere Zimmer in einem kleinen gemütlichen Gasthaus, welches von außen eher den Charakter eines riesigen Zeltes hat. Wenn es Zeit und Wetter erlauben können Sie bei bestem Fotolicht am Abend noch die Pilgerrunde auf dieser Halbinsel bestreiten. Eine etwa 1,5-stündige Kora führt Sie vorbei an Gebetsfahnen, Manisteinen, Höhlen, kleinen Klöstern und Einsiedeleien, in denen Mönche und Nonnen leben. Dabei können Sie stets über den Namtso-See hinweg zu den schneebedeckten Gipfeln der Tanggula-Bergkette blicken. Die höchste Erhebung reicht bis 7.162m in den Himmel. Der See selbst ist heilig und es darf weder darin gebadet noch gefischt werden. Letzteres ist aber auch nicht notwendig, da Sie im Gasthaus bestens bewirtet werden. Übernachtung auf 4.760m Höhe. Fahrtzeit: ca. 3-4h, Gehzeit: ca. 1h, ↑ 100 Hm ↓ 100 Hm, Ü: 2* Gasthaus (F/M/-) Hinweis: Im Frühjahr 2019 wurden alle Unterkünfte am Namtso-See geräumt und eine Übernachtung am See ist momentan nicht möglich. Eine Alternative ist ein Gasthaus in Damxung.

18. Tag
Sonnenaufgang am Namtso, Rückfahrt nach Lhasa

Frühaufsteher könnten heute Morgen besonders belohnt werden. Es ist ein irres Spektakel wenn hier am Namtso die Sonne beginnt, die weißen Spitzen der Berge zu beleuchten. Wer diesen Augenblick aufsaugen und bis zuletzt auskosten möchte, sollte sich in jedem Fall die warme Daunenjacke überziehen. Nach dem Frühstück kehren wir zurück nach Lhasa, beziehen noch mal für eine Nacht unser Hotel inmitten der Altstadt und dinieren am Abend gemütlich bei unserem Abschiedsessen. Fahrtzeit: ca. 6h, Ü: 3* Hotel (F/-/A)

19. Tag
Freizeit in Lhasa, zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland

Nach einer letzten geruhsamen Nacht im Herzen Tibets treten wir nun langsam den Weg zurück in die Heimat an. Bis wir zum Flughafen aufbrechen haben Sie nochmals die Gelegenheit auf dem Bakhor gemeinsam mit zahlreichen Gläubigen den Jokhang zu umrunden oder einfach an Ihrem Lieblingsort das rege Treiben zu beobachten. Auch für den Erwerb des einen oder anderen Andenkens gibt es noch einmal die Gelegenheit. Bei unserer Fahrt zum Gongkar Airport überqueren wir noch einmal das breite Flussbett des Yarlung Tsangpos (Brahmaputra) und können schon wenig später vom Flieger aus unvergessliche Ausblicke auf den Himalaya genießen! Rückflug über Peking oder Chengdu. (F/-/-)

20. Tag
Morgens Ankunft in der Heimat
VL

Verlängerung Peking 3 Tage - auf Anfrage - Beispiel:

19. Tag
Ankunft in Peking

…von Lhasa fliegen wir nach Peking, Hauptstadt und kulturelles Zentrum Chinas. Wir beziehen unser Hotel, welches sich in einem der wenigen gut erhaltenen Hutong-Viertel befindet, wo das ursprüngliche Leben Pekings noch sehr gut nachzuempfinden ist. Je nach Flugplan gibt es noch Zeit für eine kleine Tour durch die gemütlichen Gassen. Flughafentransfer mit Fahrer, ohne Reiseleitung. Ü: 3* Hotel

20. Tag
Himmelstempel, Platz des Himmlischen Friedens & Kaiserpalast

Nach einer geruhsamen Nacht erwachen wir in Chinas Hauptstadt, genießen ein reichhaltiges Frühstück und fahren mit der durchaus effizienten U-Bahn zum Wahrzeichen Pekings, dem Himmelstempel, wo einst der Kaiser bei seinem jährlichen Besuch für gute Ernten betete. Die umgebende Parkanlage bietet uns eine perfekte Einstimmung. Zahlreiche Pekinger treffen sich zum Tanz, singen gemeinsam, treiben durchaus interessanten Sport oder nutzen die Ruhe zwischen den vielen Bäumen für ihre Tai Chi-Übungen. Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis setzen wir unseren Trip per öffentlichem Bus fort und fahren zum Platz des Himmlischen Friedens. Gleich nördlich davon befindet sich der Kaiserpalast, dessen Besuch ohne Frage ein Höhepunkt jeder Chinareise ist. Wir nehmen uns viel Zeit, die „Verbotene Stadt“, zu der einst dem Volk der Zutritt verwährt wurde, zu erkunden. Heutzutage kann man diese riesige Anlage betreten und das Leben der Kaiserfamilie gut nachempfinden. Der Abend kann individuell genutzt werden. Sehenswert sind die Vorführungen der Peking-Oper, der Akrobatik- oder auch der Kungfu-Show. Interessant ist es auch über Pekings Märkte zu schlendern, um vielleicht noch das eine oder andere Andenken aus dem Land der Mitte zu erwerben. Eine gute Möglichkeit dafür bietet auch ein Spaziergang um den Qianhai-See, wo allabendlich das Leben pulsiert. Mit örtlicher deutschsprachiger Reiseleitung. Ü: 3* Hotel

21. Tag
Wanderung auf der Chinesischen Mauer

Nach einer geruhsamen Nacht brechen wir heute auf zu dem wohl längsten Bauwerk der Welt, der Chinesischen Mauer. Unser Bus bringt uns nach Jinshanling, dem Startpunkt eines Mauerabschnittes, der vom Massentourismus verschont geblieben ist. Wir wandern etwa 3,5 Stunden, können dabei am Zahn der Geschichte fühlen und die atemberaubende Aussicht in die Weiten dieser imposanten Landschaft genießen. Zurück in „Downtown Beijing“ gibt es wieder Zeit für individuelle Aktivitäten, wie am Vortag beschrieben. Wanderung mit lokaler englischsprachiger Reiseleitung. Fahrtzeit: ca. 5h, Gehzeit: ca. 3h, ↑ 250 Hm ↓ 250 Hm, Ü: 3* Hotel

22. Tag
Sommerpalast, Freizeit in Peking, Rückflug

Freizeit in Chinas Hauptstadt. Verbringen Sie z.B. den Vormittag im Sommerpalast, wohin sich einst die kaiserliche Familie zurückzog, um der klirrenden Hitze zu entkommen. Diese riesige Anlage lädt zum stundenlangen Verweilen ein, sei es in einem der zahlreichen Pavillons, bei einer entspannten Bootsfahrt oder beim Durchlaufen der Tempel und stilvoll hergerichteten Parks. Empfehlenswert ist zum Beispiel ein Besuch des Olympiaparks der Sommerspiele 2008 mit dem „Vogelnest“ als architektonischem Höhepunkt. Das moderne Kunstviertel 798 ist eine schöne Abwechslung zu den historischen Orten der Stadt und auch der buddhistische Lamatempel ist einen Ausflug wert. Gönnen Sie sich am Abend die berühmte Peking-Ente, deren Zubereitung eine Philosophie für sich ist. Später Rückflug nach Deutschland. Je nach individuellem Flugplan eine Zusatznacht in Peking und Rückflug am folgenden Vormittag. Ohne Reiseleitung. Flughafentransfer mit Fahrer.

23. Tag
Ankunft in Deutschland

Preis für diesen Verlängerungsvorschlag: ca. 520 Euro pro Person bei 2 Teilnehmern (inklusive: Reiseleitung an 2 Tagen wie beschrieben, Übernachtung mit Frühstück, Flughafentransfers, Mauerausflug, Tickets und Transfers an den 2 geführten Tagen, Zuschlag für Flug aufgrund des Aufenthaltes in Peking), Hinweis: günstigere Varianten sind möglich, z.B. ohne Reiseleitung und/oder 1 Tag kürzer. Diese Verlängerung können wir für Sie individuell gestalten. Sprechen Sie uns bitte an.

Leistungen:

  • internationale Flüge Frankfurt-Lijiang und Lhasa-Frankfurt in der Economy Class mit Air
  • China oder einer anderen Fluggesellschaft (jeweils über Peking oder Chengdu, andere Abflughäfen in Deutschland, Österreich, Schweiz auf Anfrage)
  • Inlandsflug Shangrila-Lhasa
    alle Transfers, sowie geführte Touren laut Reiseverlauf
  • 10 Ü in landestypischen Mittelklassehotels, 4 Ü in einfachen Gasthäusern, 1 Ü im komfortablen Gemeinschaftszelt, 2 Ü im 2-Personenzelt
  • Eintrittsgelder und Verpflegung laut Reiseprogramm (17xF, 9xM, 9xA)
  • moderne Camping-Ausrüstung: neuwertige Zelte und bequeme Isomatten, Kochequipment, Teller, Tassen, Besteck u.a.
  • durchgängig deutschsprachige MOSKITO-Reiseleitung
  • tibetische Begleitmannschaft: Fahrer und Koch
  • Sprachkurs Chinesisch und Tibetisch für Interessierte, Abschiedsessen in Lhasa
  • Einreiseerlaubnis für Autonomes Gebiet Tibet

Extras:

  • Zubringer nach/von Frankfurt (Rail&Fly 70 € oder Flug)
  • Ausgaben für Mittag und Abendbrot, soweit im Reiseverlauf nicht vorgesehen
  • Trinkgelder (ca. 70 € für tibetisches Team), sonstige persönliche Ausgaben
  • Visa für China (inkl. Gebühren ca. 190 €), wir helfen bei der Besorgung!

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise aufgrund des Reisestils, der Besonderheiten des Reiselandes und der geplanten Aktivitäten vor Ort für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Sprechen Sie uns im Einzelfall bitte an, um eventuell eine Lösung zu finden.

Mindestteilnehmerzahl & Tourabsage

Die Mindestteilnehmerzahl für diese Reise liegt bei 8 Teilnehmern. Bei Nichterreichen bis 30 Tage vor Tourbeginn, ist eine Absage der Reise seitens des Veranstalters möglich.

Einreise

Nach China ist es möglich mit dem Reisepass, dem vorläufigen Reisepass und dem Kinderreisepass (mit Lichtbild) einzureisen. Nicht möglich ist es mit dem Personalausweis und dem vorläufigen Personalausweis einzureisen. Gültigkeit der Reisedokumente: Die Ausweisdokumente müssen mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt der Visumbeantragung hinaus gültig sein. Bitte beachten Sie, dass sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern oder individuell behandelt werden können. Nur die zuständige Botschaft oder eines der zuständigen Generalkonsulate können rechtsverbindliche Informationen und Hinweise und/oder über diese Informationen hinausgehende Informationen und Hinweise liefern. Informieren Sie sich rechtzeitig. Datenstand vom 12.11.2019 16:33 Version 33 für MOSKITO Adventures, Albrechtshainer Str. 1b, 04824 Beucha

Visa

Es wird ein Visum bei einem Aufenthalt in China benötigt. Das Visum muss vor der Reise mittels Online-Formular bei der zuständigen Visumbehörde (http://www.visaforchina.org) beantragt werden. Der Visumantrag ist im Land der Staatsangehörigkeit oder des gewöhnlichen Aufenthalts einzureichen. Informieren Sie sich frühzeitig bezüglich der unterschiedlichen Möglichkeiten zur Visabeschaffung. Hinweis: Für einen Aufenthalt über 180 Tage hinaus muss nach Einreise in die VR China eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden, was nur dann möglich ist, wenn das Visum bereits für solch einen langen Aufenthalt und Zweck beantragt und ausgestellt wurde. Bitte beachten: Von Antragstellern, deren Reisepässe nach dem 1. Januar 2014 ausgestellt wurden, wird teilweise für den Visumantrag die Vorlage des vorherigen, abgelaufenen Reisepasses zusammen mit dem aktuellen Reisepass verlangt. Sollte der vorherige Pass eingezogen worden sein, ist eine unterschriebene Erklärung über den Zeitpunkt und den Ort des Verbleibs vorzulegen. Weiterhin ist in die Erklärung aufzunehmen, welche Länder in den letzten drei Jahren, also ab dem 1. Januar 2014, besucht wurden sowie die Dauer des jeweiligen Aufenthaltes. Wenn sich im Reisepass mehrere Einreisestempel von der Türkei befinden, kann es vorkommen, dass bei der Beantragung des Visums im Konsulat persönlich vorgesprochen werden muss. Einreise über den Seeweg: Reisende, die innerhalb von 144 Stunden von den Häfen Shanghai Port International Cruise Terminal und Shanghai Wusongkou International Cruise Terminal in Drittländer weiterreisen, benötigen kein Visum für die Verwaltungsgebiete der Stadt Shanghai und die Provinzen Jiangsu und Zheijang. Das Gleiche gilt für einer Einreise über die Häfen Tianjin International Cruise Home Port oder Qinhuangdao Port. Auch hier wird bei einem Transitaufenthalt von 144 Stunden im Verwaltungsgebiet des Großraums Peking-Tianjin-Hebei kein Visum benötigt. Deutsche, die mit einer Reisegruppe (mind. 2 Zugehörige) über Kreuzfahrthäfen in Shanghai einreisen, benötigen für einen Aufenthalt bis zu 15 Tagen kein Visum für bestimmte Gebiete Chinas. Die Reisegruppe muss von einer Reisegesellschaft, die in China registriert ist, organisiert sein. Bearbeitungszeit: Die gewöhnliche Bearbeitungsdauer beträgt etwa 5 Konsulatsarbeitstage nach Eingang der Antragsunterlagen. An Nationalfeiertagen kann es zu Verzögerungen kommen. Mitzuführende Dokumente: - mindestens zwei freie gegenüberliegende Seiten im Reisepass - Weiter- bzw. Rückflugticket - Nachweis einer Unterkunft Reisen nach Tibet: Grundsätzlich wird für Reisen in die Autonome Region Tibet eine Spezialgenehmigung ("Tibet Travel Permit") vom tibetischen Fremdenverkehrsamt benötigt. Diese kann ausschließlich für Reisegruppe (Mindestanzahl: 5 Personen) über ein vom tibetischen Fremdenverkehrsamt akkreditiertes Reisebüro gestellt werden. Das Reisebüro muss für die gesamte Reise den Transport und den Reiseführer stellen. Reisen nach Hongkong, Macau und Taiwan: Für die Einreise nach Hongkong, Macau und Taiwan brauchen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Dabei ist zu beachten, das diese nach chinesischem Gesetz als "Ausland" gelten und das eine Einreise aus China visumtechnisch eine Ausreise darstellt. Eine Wiedereinreise ist daher nur möglich, wenn zuvor ein chinesisches Visum für zwei- bzw. mehrfach Einreise ausgestellt wurde. Hierauf ist bei entsprechender Reiseplanung schon bei der Beantragung eines Visums für die VR China zu achten. Reisen nach Hainan: Deutsche Staatsangehörige, die ausschließlich die Insel Hainan besuchen möchten, können dort für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen visumfrei einreisen. Voraussetzung ist allerdings, dass Reisende spätestens 48 Stunden vor Ankunft die Einreiseformalitäten über ein akkreditiertes Reisebüro in Hainan einleiten. Achtung: Ist eine Weiterreise in eine andere chinesische Provinz gewünscht, muss zuvor ein Visum beantragt werden. Bei Fragen rund um spezifische Einreise- und Visabestimmungen mit Wohnsitz im Land Deutschland wenden Sie sich bitte an die zuständige Botschaft in Berlin, an die Konsulate in Bonn, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, München oder Berlin oder bei einem der Visa Application Service Center. Bitte beachten Sie, dass sich die Visabedingungen kurzfristig ändern oder individuell behandelt werden können. Nur die zuständige Botschaft oder eines der zuständigen Generalkonsulate können rechtsverbindliche Informationen und Hinweise und/oder über diese Informationen hinausgehende Informationen und Hinweise liefern. Informieren Sie sich rechtzeitig. Sollten Sie ein Visum benötigen, so empfehlen wir die Beantragung des Visums über unseren Partner visumPOINT. Durch die Angabe des Codes PASSOLUTION erhalten Sie 10% Rabatt.Zum Anbieter: www.visumpoint.de Datenstand vom 12.11.2019 16:33 Version 4 für MOSKITO Adventures, Albrechtshainer Str. 1b, 04824 Beucha

Impfungen

Für das Land China sind keine Impfungen vorgeschrieben. Besonderheiten: Bei der Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten ist eine Gelbfieberimpfung notwendig. Reisende, die sich weniger als 4 Wochen im Land aufhalten, sollten einen vollständigen Poliomyelitis-Impfschutz haben. Langzeitreisenden über 4 Wochen wird eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen. Impfempfehlungen: Folgende Impfungen werden bei der Einreise in das Land China empfohlen: - Impfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts - Hepatitis A - Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Japanische Encephalitis, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Tollwut, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - FSME, bei besonderer Exposition in Endemiegebieten - Vogelgrippe, bei besonderer Exposition in Endemiegebieten - Poliomyelitis Masern: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollten daher ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls vervollständigen. Malaria: Bitte beachten Sie, dass in einigen Gebieten Malaria vorherrscht. Eine prophylaktische Behandlung mit Malariamedikamenten wird empfohlen. Besonderheiten für Schwangere und Kinder: Für Kinder: Bitte beachten sie, dass für Kinder aktuell folgende speziellen gesundheitlichen Gefahren bestehen: - Dengue-Fieber - Hand-,Fuß- und Mundkrankheit (HFMK) - Polio, Impfung möglich Datenstand vom 12.11.2019 16:33 Version 20 für MOSKITO Adventures, Albrechtshainer Str. 1b, 04824 Beucha

Für zusätzliche Hinweise empfehlen wir unsere Rubrik „Reisemedizin“ sowie die reisespezifischen Seiten des Auswärtigen Amtes.