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Christian Hertel
Tel: 0163 85 25 031

Christof Schor
Tel: 0178 47 28 570
ASIEN Tadschikistan - Geheimnisvoller Pamir-Highway PDF Drucken E-Mail

Tadschikistan: Geheimnisvoller Pamir-Highway (15 Tage)

Kirgisisches NomadenlebenViele der zentralasiatischen Staaten gehörten der einstigen Sowjietunion an - so auch Tadschikistan. Unter Lenin gab es einen gewissen Wohlstand, nach dem sich die Mehrheit im Land zurücksehnt. Aus landschaftlicher und kultureller Sicht ist dieser Wohlstand wiederum in Fülle gegeben. Bei unserer Tour fahren wir auf teilweise über 4.000m Höhe entlang des Pamir-Highways zu wunderschönen Gebirgsseen, wandern in den umliegenden Wäldern und genießen die unglaubliche Gastfreundschaft unserer Freunde.

Wir übernachten in familienbetriebenen Gasthäusern oder, wer mag, traditionell in einer Yurte. Von der teilweise vegetationsarmen Hochgebirgsregion des Pamir fahren wir hinab in den wunderschönen wasserreichen und fruchtbaren Wachan-Korridor. Mit spektakulären Blicken über den Fluss hinüber zum Hindukush in Afghanistan fahren wir entlang einer malerischen, mit Bäumen gesäumten Straße, die sich durch viele kleine Dörfer zieht. Die Einheimischen treffen sich auf dieser wenig befahrenen Straße und helfen alle beim järhlichen Abernten der Felder. Hier und da sehen wir Aprikosen oder Nüsse zum Trocknen auf den Dächern liegen. In Tadschikistan erleben wir wahre Völkervielfalt. Ruschani, Tadschiken, Kirgisen, Wachani u.a. wechseln sich ab in den einzelnen Tälern. Entdecken Sie mit uns eines der touristisch unberührtesten Länder Asiens!

Höhepunkte:

  • ethnische Vielfalt: Pamiris, Wachanis, Kirgisen, Ruschanis, Tadschiken
  • prächtiger Wachan-Korridor, Hauptstadt Duschanbe
  • die letzten weißen Flecken in Sowjet-Mittelasien, touristisch unerschlossen
  • Wanderungen im Pamir, Thermalquellen von Bibi Fatima
  • die höchsten Pässe der UdSSR: Chargusch (4.344m), Ak Bajtal (4.655m)
  • Hochgebirgssee Karakul (3.914m), Pik Engels und Pik Marx,  6.000er des Hindukusch, Pik Lenin (7.134m)
  • kirgisische Nomadenkultur mit Übernachtungen in Jurten
  • kleine Gruppe & durchgängig deutschsprachige Reiseleitung!

Reiseroute: Duschanbe - Pjansch-Tal - Bartang-Tal - Kök Bel-Tal - Karakul-See - Murgab - Langar - Jamchun - Chorog - Duschanbe

Reiseverlauf:

1. Tag - Hinflug

Abflug nach Tadschikistan

2. Tag - Ankunft in Duschanbe und Fahrt nach Gorno Badachschan

Am frühen Morgen Ankunft in Duschanbe. Nach kurzem Aufenthalt in Tadschikistans Hauptstadt beginnen wir unser Abenteuer auf dem Pamir-Highway. Unterwegs gibt es viel zu entdecken und wir legen immer wieder Pausen ein. Wir überqueren den Charurabot, einen der flacheren Pässe auf unserer Reise (3.252m) im Autonomen Gebiet Gorno Badachschan und gelangen in das Pjansch-Tal. Den ganzen Sommer über stehen die Wiesen hier in voller Blütenpracht. Übernachtung im Gasthaus in Kalaichum. (F/M/A)

Übernachtung in Jurten3. Tag - Von den Pamiris zum Volk der Ruschanis im Bartang-Tal

Wir fahren weiter im Pjansch-Tal. Dieses Gebiet zählt zum westlichen Teil des Pamir. Besiedelt wird diese Region vor allem von Pamiri, welche eine ostiranische Sprache sprechen. Höhepunkte dieses Reiseabschnittes sind die afghanischen Terrassendörfer auf der anderen Flussseite. Wir biegen in ein Seitental des Pjansch ein und folgen dem Flusslauf des Bartangs. Unterwegs haben wir herrliche Sicht auf die Jasgulem-Kette und den Pik Wudor (6.132m). Gegen Abend erreichen wir ein Dorf, wo wir bei den Ruschani zu Besuch sein werden. Das Volk der Ruschani spricht eine ostpersische Sprache, welche sich stark vom Tadschikischen unterscheidet. Ü: privates Gasthaus. (F/M/A)

4. Tag - Wanderung im Bartang-Tal

Der heutige Tag steht im Zeichen der Berge. Auf einer leichten Wanderung wollen wir die Bergwelt des West-Pamir erkunden. Beeindruckend sind hier die über 1.000 Jahre alten Wacholderwälder. Auf der Tour haben wir die Möglichkeit die scheue Blaumerle und Schmutzgeier zu sehen. Ü: privates Gasthaus. (F/M/A)

Kirgisisches Nomadenleben5. Tag - Hochgebirgswüsten, Salzseen und kirgisisches Nomadenleben

Über einen namenlosen Pass verlassen wir das Bartang-Tal und finden uns landschaftlich und kulturell in einer völlig anderen Region wieder. Hier auf den Hochebenen des Ost-Pamir, die zwischen 3.500m und 4.000m liegen, finden wir fast vegetationslose Hochgebirgswüsten, welche von Salzseen dominiert werden. Die rauhe Landschaft ist seit Urzeiten Siedlungsgebiet der Kirgisen. Diese unterscheiden sich in Sprache, Kultur und Bräuchen sehr stark von den Pamiri. Wir sind zu Gast bei kirgisischen Nomaden im Kök Bel-Tal. Gegen Mittag erreichen wir unser Ziel und so bleibt am Nachmittag noch Zeit für eine Wanderung. Ü: Jurte oder privates Gasthaus. (F/M/A)

6. Tag - Fahrt zum Karakul-See (3.914m)

Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir in die Region des Karakul-Sees. Unterwegs wollen wir uns Geoglyphen und einen Meteoritenkrater anschauen. Kurz vorm Karakul-See erreichen wir wieder den Pamir-Highway. Der Karakul ist das größte Gewässer des Landes und liegt auf einer Höhe von fast 3.914m. Im Hintergrund taucht bei guter Sicht die Silhouette des Pik Lenin (7.134m) auf, was wahrhaftig ein landschaftlicher Höhepunkt unserer Reise ist! Ü: privates Gasthaus. (F/M/A)

7. Tag - Wanderung am Karakul-See

Aufgrund der teilweise sehr schlechten Straßenverhältnisse, sich schnell ändernder Wetterverhältnisse und daraus resultierende Ereignisse (Erdrutsche, Hochwasser etc.) haben wir diesen Tag als Reservetag auf dem schweren Abschnitt zwischen Bartang und Karakul eingebaut. Sollte dieser Tag nicht genutzt werden, besteht die Möglichkeit einer Wanderung im Gebiet des Karakul-Sees: Nach dem Frühstück brechen wir zu einer Tour direkt in die Berge am See auf. Der Anstieg über die 4.000er-Marke ist zwar beschwerlich, jedoch zur Belohnung hat man dann mehrere grandiose Panoramablicke auf den See. Ü: privates Gasthaus (F/M/A)

Murgab am Pamir-Highway8. Tag - Fahrt über Murgab in die Alitschur-Hochebene

Wir nehmen den höchsten Straßenpass der UdSSR, den Ak Bajtal (4.655m) in Angriff. Hier können wir mit etwas Fortune die extrem scheuen Marco-Polo-Schafe erspähen. In Murgab, der Hauptstadt des Ost-Pamirs, legen wir einen kurzen Stopp auf dem Bazar ein. Unser Ziel ist ein abgelegenes Dorf auf der Hochebene von Alitschur (3.700m). Ü: privates Gasthaus oder Jurte (F/M/A)

9. Tag - Wanderung in den Bergen des Ost-Pamir

Wir wandern in der rauhen Landschaft des Ost-Pamirs. Immer wieder ziehen Steinadler und Schneegeier ihre Kreise. Bemerkenswert ist auch der Reichtum an Hochgebirgsblühern: verschiedene Wildzwiebeln, Enzian und Wermut säumen den Pfad. Ü: privates Gasthaus oder Jurte (F/M/A)

10. Tag - Chargusch-Pass (4.344m) und Fahrt in den Wachan-Korridor

Lange Überfahrt von der Hochebene des Ost-Pamir in den wunderschönen Wachan-Korridor (150km). Wir erklimmen zuerst den Chargusch-Pass (4.344m). Nach einiger Zeit erreichen wir eine verlassene Grenzstation, an der pro Tag etwa 3 bis 5 Autos vorbeikommen. Wir folgen dem Verlauf des Pamir-Flusses. Auf der anderen Flussseite sind mitunter Kamel-Karawanen zu sehen. Man könnte denken, die Zeit ist hier stehen geblieben. Sie transportieren Holz, Mehl, Kartoffeln in die entlegenen afghanischen Teile des Wachan-Korridors wie vor 500 Jahren. Zu Zeiten Marco Polos war der Wachan ein Zweig der Seidenstraße. Kurz vor Langar weitet sich das Tal am Zusammenfluss von Pamir und Wachan und es eröffnet sich der Blick in eines der schönsten Täler Mittelasiens! Wir sind zu Gast bei unserem Freund Edgor, der mit seiner Familie ein gemütliches Gasthaus in Langar (2.200m) betreibt. Ü: traditionelles Pamiri-Haus (F/M/A)

Karge Landschaft am Pamir-Highway11. Tag - Wanderung zu den Felszeichnungen von Langar

Vormittags wandern wir zu einer der größten Ansammlungen von Felszeichnungen weltweit. Bilder von Steinböcken, Kamelen und Pferden sind typisch. Nach dem Mittag fahren wir ins Nachbardorf, können dort eine heilige Stupa sowie Höhlen buddhistischer Mönche bestaunen. Ü: Gastfamilie,  traditionelles Pamiri-Haus (F/M/A)

12. Tag - kleine aber feine Höhepunkte des Wachan-Korridors

Wir wollen uns ein kulturhistorisches Kleinod anschauen: Der Sonnenstein in Langar. Er wurde vor mehreren hundert Jahren errichtet und diente dazu, die Frühjahrs- und Herbstsonnenwende zu bestimmen. Im Anschluss besuchen wir das schöne Dorfmuseum und lernen über die Religion der Ismailiten sowie über Geschichte und Bräuche des Wachani-Volkes. Danach geht es weiter im Wachan-Tal, wo wir an einigen Stellen diverse 6.000er und 7.000er des Hindukusch sehen können. Am Nachmittag schauen wir uns die alte Festungsruine von Jamchun aus der Zeit der Sogden an. Von der Ruine aus genießen wir einen wunderbaren Panoramablick auf den grandiosen Wachan-Korridor! Wenn noch Zeit bleibt können wir in den heißen Quellen von Bibi Fatima ein Bad nehmen. Gegen Abend erreichen wir die Stadt Chorog und gehen in einem typischen Pamiri-Restaurant essen. Ü: Gasthaus Chorog. (F/M/A)

13. Tag - Botanischer Garten von Chorog, Terrassenfelder der Afghanen

Wir besuchen den Botanischen Garten, vor dem sich die Stadt wie ein Teppich ausbreitet. Auf unserer Weiterfahrt entlang des Pjansch-Flusses können wir noch einmal die kunstvoll angelegten Terrassenfelder auf der afghanischen Flussseite und die fragilen Hängebrücken bewundern. In einer urigen tadschikischen Tschajchana legen wir eine Rast ein. Unmittelbar nach Überschreiten des Charurabot-Passes (3.252m) erreichen wir ein Dorf, in dem wir in einem privaten Gästehaus übernachten. (F/M/A)

14. Tag - Duschanbe

Fahrt in Tadschikistans Hauptstadt vorbei am Rogun-Staudamm und durch die Schlucht des Wachscht-Flusses. In Duschanbe besichtigen Sie die größte liegende Buddha-Figur der Erde, den „Grünen Bazar“ und haben Freizeit für weitere individuelle Ausflüge. Abschiedsessen. Ü in **Hotel. (F/M/A)

15. Tag - Rückflug

Es heißt Abschied nehmen vom Pamir und seinen gastfreundlichen Bewohnern. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Termine & Preise:

23.06.
-  07.07.2012       15 Tage     2.990 €
28.07.
-  11.08.2012       15 Tage     2.990 €
01.09.
-  15.09.2012       15 Tage     2.990 €

(EZ-Zuschlag: 1x in Duschanbe 60)

Teilnehmer:

Min. 8 (Durchführgarantie!), Max. 15

Unser Leistungspaket für Sie:

  • Linienflug ab/bis Frankfurt nach Dushanbe
  • Vollverpflegung
  • Übernachtungen wie aufgeführt
  • Rundreise in geländegängigen Minibussen
  • Expeditionsküche
  • alle Besichtigungen, Exkursionen und Eintritte gemäß Programm
  • Permit für Wandertouren
  • deutschsprechender Reiseleiter

Extras:

  • Getränke zwischen den Mahlzeiten, alkoholische Getränke
  • Trinkgelder, sonstige persönliche Ausgaben
  • Visum für Tadschikistan

Ihre Hotels:

**Hotel 1- und 2-Bett Zimmer, Dusche und Toilette auf dem Zimmer, Speisesaal
Gasthaus 2- und 3-Bettzimmer, einfache Dusche, Innentoilette
privates Gasthaus kirgisische oder tadschikische Gastfamilie, 3- bis 4- Personen-Zimmer, Matratzen und Bettzeug, Speiseraum, Außentoilette
Jurte4 bis 8 Teilnehmer pro Jurte, Matratzen mit Bettzeug (Schlafsack empfohlen), Außentoilette, beheizbar mit Ofen
Pamiri-HausTraditionelles Haus der Pamiri, welches meist mehrere hundert Jahre alt ist und von Generation zu Generation übergeben wird. Zentraler Raum mit Holzsäulen und Oberlicht für 8-10 Personen, Vorraum 3-5 Personen. Matratzen und Bettzeug

Anforderung:

Reiseveranstalter:

MOSKITO-Partner

Anmeldung und weitere Infos:

bequem über unser Kontaktformular oder bei

Christian Hertel (Reiseleiter China/Tibet)

Tel: +49 (0) 163 85 25 031

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Änderungen vorbehalten!

Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 Auf kaiserlichen Pfaden zum Dach der Welt (16 Tage)
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. November 2011 um 11:16 Uhr